4. März 2015, 13:42
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Eigentumswohnungen: Hamburgs Kaufpreise wachsen rasant

Die Angebotspreise für neue Eigentumswohnungen stiegen in Hamburg 2014 sprunghaft an. Das zeigt der “Bauträgermarktbericht 2014” des vor Ort ansässigen Maklerhauses Grossmann & Berger. 2015 werden die Preise voraussichtlich weiter steigen.

Hamburg-750-shutt 147089753 in Eigentumswohnungen: Hamburgs Kaufpreise wachsen rasant

Blick auf die Elbe in Hamburg. Eigentumswohnungen werden in der Hansestadt immer teurer.

Nach Angaben von Grossmann & Berger kletterten die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Hamburg nach drei Jahren mit einem Preisniveau um die 4.100 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche 2014 um rund 16 Prozent auf 4.800 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. In den letzten fünf Jahren (2010-2014) habe der durchschnittliche Angebotspreis um 25 Prozent zugelegt.

Noch deutlicher sei die Preisentwicklung in den zentralen Lagen Hamburgs ausgefallen. Gegenüber 2013 sei der Durchschnittspreis dort um 22 Prozent auf 5.900  Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und im Fünf-Jahres-Vergleich um 40 Prozent gestiegen.

“Damit hat der Durchschnittspreis für Neubau-Eigentumswohnungen in den Zentral-Lagen ein neues Hoch erreicht”, sagt Frank Stolz, Bereichsleiter Neubau bei Grossmann & Berger.

Ausblick 2015: Preistendenz nach oben

Mittlerweile koppeln sich die Kaufpreise neuer Eigentumswohnungen von den Neubau-Mieten in Hamburg ab. “Während die Preiskurve deutlich nach oben zeigt, flacht die Kurve der Mieten auf hohem Niveau ab”, sagt Stolz.

“Angesichts der höchsten Mietbelastung aller Bundesländer – Hamburger zahlen laut Immonet fast die Hälfte ihres Monatseinkommens für die Miete – gibt es hier nur noch wenig Spielraum nach oben. Ganz anders sieht das bei den Kaufpreisen aus, bei denen die Niedrigstzinsen die Preissteigerungen ausgleichen.”

Für das Jahr 2015 rechnet Stolz mit weiter steigenden Preisen für Neubau-Eigentumswohnungen, wobei es von der Anzahl der Einheiten und ihrer Lage abhängt, wie hoch der Anstieg ausfällt. (st)

Foto: Shutterstock.com

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Karneval: HDI will für Unfallrisiken sensibilisieren

60 Prozent der Deutschen halten privaten Unfallschutz für wichtig, aber nur 24 Prozent haben tatsächlich eine Police abgeschlossen. Dies ergab eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der HDI. Speziell für Karnevalisten bietet der Versicherer aktuell eine digitale Kurzzeitversicherung an, den sogenannten “Tolle-Tage-Schutz”. 

mehr ...

Immobilien

JLL: Hamburgs Büromarkt mit größtem Performance-Sprung

Der Victor Prime Office von Jones Lang LaSalle (JLL), der die Büro-Teilmärkte in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München analysiert, verzeichnete im vierten Quartal 2016 den stärksten Zuwachs in einem Quartal seit Aufzeichnung des Index Ende 2003.

mehr ...

Investmentfonds

Nebenwerte erhöhen die Rendite im Depot

In den vergangenen Jahren konnten Nebenwerte die großen Aktienindizes deutlich outperformen. Auch in der Zukunt dürfte diese Asset-Klasse attraktiv sein. Gastkommentar von Charles Anniss, Union Bancaire Privée

mehr ...

Berater

Stornogefährdete Verträge: Das sollten Vertreter wissen

Der Versicherungsvertreter behält seinen Provisionsanspruch, wenn der Versicherer seiner Pflicht zur Nachbearbeitung stornogefährdeter Verträge nicht ordnungsgemäß nachkommt. Dies ist einer der Leitsätze zu Provisionszahlungsansprüchen des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin-Konsultation: „AIF-Geschäftsführung ist nicht qualifiziert“

Die BaFin hat die Frist für Stellungnahmen zu ihrem jüngsten Schreiben um zwei Wochen verlängert. Der Korrekturbedarf ist offenbar groß. Doch frühere Aussagen der Behörde lassen ahnen, wo ihre Grenzen liegen. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

VDVM: Bafin schießt übers Ziel hinaus

Der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) kritisiert die Ausführungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zum BGH-Urteil zur Schadenregulierung. Der Verband will sich gegen eine “so pauschale und undifferenzierte Beschränkung des Berufsbildes des Versicherungsmaklers” wehren.

mehr ...