2. März 2015, 09:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Investieren in Immobilien: “Fonds sind im Vorteil”

Wenn es um Immobilieninvestments geht, werden Fonds gegenüber Direktanlagen immer beliebter. Davon können auch deutsche Privatanleger profitieren.

Gastbeitrag von Thomas Meyer, Wertgrund Immobilien AG

Wertgrund Immobilien

“Viele Anleger steigen von Direktinvestments auf Fonds um, weil diese im gegenwärtigen Marktumfeld deutliche Vorteile bringen.”

Weltweit investieren Anleger immer mehr Kapital in Immobilien. Das ergab die neueste Marktumfrage des Europäischen Verbands für Investoren in nicht-börsennotierten Immobilienfonds (INREV).

Vor allem deutsche Immobilien sind im internationalen Vergleich heiß begehrt. Wenn es um die Wahl der richtigen Anlagestrategie geht, zeigt sich: Fonds werden gegenüber Direktinvestments immer beliebter. Doch nicht nur internationale Investoren, auch deutsche Privatanleger können von Fonds profitieren.

Immobilienfonds holen weiter auf

Für die INREV-Umfrage sollten 337 Investoren und Fonds-Manager aus Nordamerika, Europa und Asien einschätzen, wie sich der Immobilienanteil in ihren Portfolios in diesem Jahr entwickeln wird und welche Investmentstrategien sie bevorzugen.

Demnach wollen im Durchschnitt 45,8 Prozent der Befragten mehr in Immobilien investieren, nur 11,1 Prozent planen ihre Immobilienanlagen zu reduzieren. Insgesamt, so die Studie, wollen die Befragten ihren Immobilienanteil im Portfolio von durchschnittlich 10,8 Prozent im vergangenen Jahr auf 11,3 Prozent im Jahr 2015 anheben.

Wie bereits ein Jahr zuvor bleibt Deutschland der beliebteste Standort für Immobilienanlagen in Europa. 70,8 Prozent gaben an, dass sie sich hier am ehesten ein Investment vorstellen könnten, knapp gefolgt von Großbritannien und Frankreich.

Nachdem Anleger in den vergangenen Jahren hauptsächlich zu Direktinvestments tendierten, steht 2015 eine Rückkehr des Fonds an die Spitze der beliebtesten Anlagevehikel bevor. 44,2 Prozent der Befragten (2013 waren es noch 37,3 Prozent) wollen in den kommenden zwei Jahren mehr Geld über Fonds in europäischen Märkten anlegen, nur 17,1 Prozent wollen Kapital aus ihren Fonds abziehen.

Expertise wird immer gefragter

Viele Anleger – auch das zeigt die Studie – steigen von Direktinvestments auf Fonds um, weil diese im gegenwärtigen Marktumfeld deutliche Vorteile bringen: Mit wachsender Nachfrage auf dem Immobilienmarkt wird es immer schwieriger, Objekte zu einem vernünftigen Preis zu finden. Vor allem in den Großstädten sind die Kaufpreise mittlerweile oft überzogen und senken somit die Rendite.

Seite 2: Anleger bevorzugen Fonds mit Value-Add-Strategie

 

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Karneval: HDI will für Unfallrisiken sensibilisieren

60 Prozent der Deutschen halten privaten Unfallschutz für wichtig, aber nur 24 Prozent haben tatsächlich eine Police abgeschlossen. Dies ergab eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der HDI. Speziell für Karnevalisten bietet der Versicherer aktuell eine digitale Kurzzeitversicherung an, den sogenannten “Tolle-Tage-Schutz”. 

mehr ...

Immobilien

JLL: Hamburgs Büromarkt mit größtem Performance-Sprung

Der Victor Prime Office von Jones Lang LaSalle (JLL), der die Büro-Teilmärkte in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München analysiert, verzeichnete im vierten Quartal 2016 den stärksten Zuwachs in einem Quartal seit Aufzeichnung des Index Ende 2003.

mehr ...

Investmentfonds

Nebenwerte erhöhen die Rendite im Depot

In den vergangenen Jahren konnten Nebenwerte die großen Aktienindizes deutlich outperformen. Auch in der Zukunt dürfte diese Asset-Klasse attraktiv sein. Gastkommentar von Charles Anniss, Union Bancaire Privée

mehr ...

Berater

Stornogefährdete Verträge: Das sollten Vertreter wissen

Der Versicherungsvertreter behält seinen Provisionsanspruch, wenn der Versicherer seiner Pflicht zur Nachbearbeitung stornogefährdeter Verträge nicht ordnungsgemäß nachkommt. Dies ist einer der Leitsätze zu Provisionszahlungsansprüchen des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin-Konsultation: „AIF-Geschäftsführung ist nicht qualifiziert“

Die BaFin hat die Frist für Stellungnahmen zu ihrem jüngsten Schreiben um zwei Wochen verlängert. Der Korrekturbedarf ist offenbar groß. Doch frühere Aussagen der Behörde lassen ahnen, wo ihre Grenzen liegen. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

VDVM: Bafin schießt übers Ziel hinaus

Der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) kritisiert die Ausführungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zum BGH-Urteil zur Schadenregulierung. Der Verband will sich gegen eine “so pauschale und undifferenzierte Beschränkung des Berufsbildes des Versicherungsmaklers” wehren.

mehr ...