Anzeige
Anzeige
6. Oktober 2015, 09:17
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Globale Immobilieninvestments wachsen kräftig

Der globale Immobilienmarkt bleibt auf Wachstumskurs und wird in 2016 voraussichtlich einen Anstieg der weltweiten Investments auf ein Volumen von 1,1 Billionen US-Dollar verzeichnen, so eine aktuelle Studie von Cushman & Wakefield. Zweitbeliebtestes Zielland ist Deutschland.

New-york750-shutt 57571180 in Globale Immobilieninvestments wachsen kräftig

New York: Die USA liegen mit Abstand auf Platz eins in der Gunst der Immobilieninvestoren.

Das Immobilienberatungsunternehmen Cushman & Wakefield hat seine Studie “Winning in Growth Cities” auf der Expo Real in München präsentiert.

Demnach bleibt der Immobilienmarkt global auf Wachstumskurs. Insbesondere Europa und die USA treiben das weitere Wachstum der Branche – in diesem Jahr um 16 Prozent auf insgesamt fast 943 Milliarden US-Dollar, 2016 sogar um 17 Prozent.

Höchststand seit 2008

Mit diesen Werten sei das weltweite Engagement im Immobilienmarkt auf dem Höchststand seit 2008 und nur noch 13 Prozent unter dem Höchstwert vor der Immobilienkrise.

Die Kapitalkonzentration auf die Top-Investmentziele wird laut Cushman & Wakefield auch in Zukunft weiter zunehmen – New York und London bauen ihre Stellung aus, Tokio, Los Angeles und San Francisco schließen auf.

Die Immobilieninvestments in allen Top-25-Städten würden von 51 auf 53 Prozent steigen, wobei hauptsächlich ausländisches Kapital für Wachstum sorge.

Berlin, Frankfurt und München unter den Top 25

Berlin (Platz 16), Frankfurt (Platz 19) und München (Platz 25) sind die drei deutschen Städte unter den Top 25. Während Frankfurt und München in 2015 mehr Investments verzeichnen können, sank das Engagement in der Hauptstadt leicht.

Deutschland nach USA beliebtestes Zielland 

“Auch wenn Investoren aus allen Teilen der Welt sich zunehmend in Europa wohlfühlen, bleiben die USA der wachstumsstärkste Markt”, fasst David Hutchings, Head of EMEA Investment Strategy bei Cushman & Wakefield und Autor der Studie, die Ergebnisse zusammen. “14 der 25 Top-Destinationen liegen in den USA, die Investitionen hier sind um 32 Prozent gestiegen.” Dagegen komme Deutschland mit drei Top-Städten und einem Wachstumswert von sieben Prozent mit weitem Abstand auf den zweiten Platz.

Zwar dominierten die Amerikaner weiterhin die globalen Kapitalströme und verantworteten 42 Prozent aller Immobilien-Kapitalinvestments in diesem Jahr – ein Wachstum von 25 Prozent. Aber Asien hole auf und verfüge inzwischen über 25 Prozent des Volumens.

B-Städte rücken in den Fokus

In allen Top-Städten lässt sich laut Cushman & Wakefield weiteres Wachstumspotential ablesen, bedingt durch die weiterhin große Nachfrage im Immobilienmarkt bei limitiertem Angebot und steigenden Mietpreisen.

Investments in den Hauptmärkten London, Berlin, Paris, Sydney, Tokyo, Shanghai, Seoul, New York, Boston und San Francisco blieben attraktiv, allerdings bei steigenden Risiken für den Return on Investment.

Destinationen der zweiten Liga in Deutschland, Großbritannien, den USA und Japan rücken starker in den Fokus, gemeinsam mit Städten wie Madrid, Mailand, Brüssel, Austin/Texas and Raleigh-Durham. Risikoaffine Investoren würden außerdem in Märkte wie Manila, Bengaluru, Mexico oder Osteuropa diversifizieren.

2016: Rekordjahr für Immobilieninvestments

Frank Nickel, Deutschlandchef von Cushman & Wakefield blickt vor dem Hintergrund der Studie optimistisch in den Immobilienmarkt der Zukunft: “Wir sehen weiterhin ein hohes Vertrauen in Immobilieninvestments und damit gutes Entwicklungspotenzial für Qualitätsimmobilien. Wir erwarten deshalb für 2016 nicht nur weiteres Wachstum, sondern mit einem globalen Anstieg der Immobilieninvestments auf 1,1 Billionen US-Dollar ein Rekordergebnis.” (bk)

Foto: Shutterstock

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Auch Mylife reduziert die Überschussbeteiligung

Die Mylife Lebensversicherung bieten ihren Kunden 2017 eine laufende Verzinsung in Höhe von 2,8 Prozent, nach 3,35 Prozent im Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Mietrecht: Steuerliche Anerkennung setzt Mietzahlung voraus

Liegt bei der Vermietung an Verwandte kein steuerlich anzuerkennendes Mietverhältnis vor, können die Kosten für die Wohnung nicht steuermindernd als Werbungskosten berücksichtigt werden. Die Wüstenrot Bausparkasse berichtet über ein entsprechendes Urteil.

mehr ...

Investmentfonds

Bafin greift bei komplexen Finanzwetten für Privatanleger ein

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin greift erneut auf dem Markt für komplexe Finanzwetten für Privatanleger ein. Zum Anlegerschutz plane sie, Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von finanziellen Differenzgeschäften – sogenannten CFDs – zu beschränken, teilte die Bafin am Donnerstag mit.

mehr ...

Berater

HSH Nordbank nach neun Monaten mit höherem Gewinn

Die HSH Nordbank sieht sich mit einem gestiegenen Gewinn für den geplanten Verkaufsprozess gewappnet. Unter dem Strich habe das Institut in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 163 Millionen Euro erzielt, teilte die Bank am Freitag mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 24 Millionen Euro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Anteil der Immobilienfonds zieht kräftig an

Der Anteil von Immobilienfonds am Zweitmarkthandel ist im November auf fast 75 Prozent gestiegen. Das Handelsvolumen von Schiffsbeteiligungen hingegen ist eingebrochen.

mehr ...

Recht

Immobilienerbe: Obacht bei der Erbschaftsteuer

Beim Erben von Wohnungseigentum entfällt die Erbschaftsteuer nur, wenn der Erbe die Wohnung selber nutzt. Anderenfalls muss die Steuer entrichtet werden – auch wenn die Immobilie unentgeltlich engen Familienmitgliedern überlassen wird.

mehr ...