6. Juli 2015, 10:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Immobilienkauf trotz hoher Preise fast überall lohnend

Wohneigentum in Deutschland ist zuletzt deutlich teurer geworden – dennoch dürfen viele Immobilienbesitzer einer Studie zufolge mit weiteren Wertsteigerungen rechnen.

Altbau Shutterstock Gro 71977909-Kopie in Studie: Immobilienkauf trotz hoher Preise fast überall lohnend

In vielen deutschen Kreisen und Städten lohnt sich der Kauf einer Immobilie.

In etwa der Hälfte der 402 deutschen Kreise und Städte könnten Haus- oder Wohnungsbesitzer davon ausgehen, die eigene Immobilie später mit Gewinn verkaufen zu können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Prognos-Analyse im Auftrag der Postbank. In einem weiteren Viertel der Kreise und Städte fänden Immobilieneigentümer gute Bedingungen für eine zumindest stabile Wertentwicklung.

Chancen in Hamburg und München

Bei den Städten mit den besten Zukunftschancen für Immobilien bis zum Jahr 2030 hat Hamburg die Nase vorn, dicht gefolgt von München. Auf den weiteren Plätzen folgen Oldenburg, Stuttgart, Bonn und Ingolstadt. Berlin belegt nur den 26. Platz.

Im Landkreis-Vergleich führt das Bundesland Bayern deutlich: Gleich neun bayerische Kreise schaffen es in die Rangliste der zehn Kreise mit den besten Aussichten in Sachen Wertsteigerung. Selbst im relativ teuren Raum München haben Immobilienkäufer demnach gute Chancen, dass Eigentumswohnung oder Haus bis 2030 erheblich an Wert gewinnen.

Potenzial sieht die Untersuchung auch in ländlichen Regionen wie Cloppenburg, Lüneburg und Harburg in Niedersachsen, Trier in Rheinland-Pfalz, Segeberg in Schleswig-Holstein sowie dem Havelland und Barnim in Brandenburg. Dagegen wachse in vielen Gebieten Ostdeutschlands wegen teils deutlich rückläufiger Bevölkerungszahlen die Gefahr, dass Immobilien dort künftig an Wert verlieren.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock.com

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Karneval: HDI will für Unfallrisiken sensibilisieren

60 Prozent der Deutschen halten privaten Unfallschutz für wichtig, aber nur 24 Prozent haben tatsächlich eine Police abgeschlossen. Dies ergab eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag der HDI. Speziell für Karnevalisten bietet der Versicherer aktuell eine digitale Kurzzeitversicherung an, den sogenannten “Tolle-Tage-Schutz”. 

mehr ...

Immobilien

JLL: Hamburgs Büromarkt mit größtem Performance-Sprung

Der Victor Prime Office von Jones Lang LaSalle (JLL), der die Büro-Teilmärkte in Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München analysiert, verzeichnete im vierten Quartal 2016 den stärksten Zuwachs in einem Quartal seit Aufzeichnung des Index Ende 2003.

mehr ...

Investmentfonds

Nebenwerte erhöhen die Rendite im Depot

In den vergangenen Jahren konnten Nebenwerte die großen Aktienindizes deutlich outperformen. Auch in der Zukunt dürfte diese Asset-Klasse attraktiv sein. Gastkommentar von Charles Anniss, Union Bancaire Privée

mehr ...

Berater

Stornogefährdete Verträge: Das sollten Vertreter wissen

Der Versicherungsvertreter behält seinen Provisionsanspruch, wenn der Versicherer seiner Pflicht zur Nachbearbeitung stornogefährdeter Verträge nicht ordnungsgemäß nachkommt. Dies ist einer der Leitsätze zu Provisionszahlungsansprüchen des Oberlandesgerichts Düsseldorf.

mehr ...

Sachwertanlagen

BaFin-Konsultation: „AIF-Geschäftsführung ist nicht qualifiziert“

Die BaFin hat die Frist für Stellungnahmen zu ihrem jüngsten Schreiben um zwei Wochen verlängert. Der Korrekturbedarf ist offenbar groß. Doch frühere Aussagen der Behörde lassen ahnen, wo ihre Grenzen liegen. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

VDVM: Bafin schießt übers Ziel hinaus

Der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) kritisiert die Ausführungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zum BGH-Urteil zur Schadenregulierung. Der Verband will sich gegen eine “so pauschale und undifferenzierte Beschränkung des Berufsbildes des Versicherungsmaklers” wehren.

mehr ...