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13. August 2015, 09:17
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Bundesbürger finden Immobilienpreise zu hoch

Die Mehrheit der Deutschen hält die Immobilienpreise in ihrer Region für zu hoch. Zu diesem Ergebnis kommt der Comdirect Stimmungsindex Baufinanzierung.

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Trotz gestiegener Immobilienpreise an vielen Standorten ist die Nachfrage nach Baufinanzierungen weiterhin groß.

In den vergangenen Jahren sind die Wohnimmobilienpreise vielerorts deutlich gestiegen. Die meisten Bundesbürger (58 Prozent) stufen das Preisniveau in ihrer Region mittlerweile als zu hoch ein, so der Comdirect Stimmungsindex Baufinanzierung.

Nur knapp jeder Dritte (27 Prozent) bezeichnet die Preise als angemessen. Bei den Großstädtern ist der Unmut besonders groß: In Gemeinden mit über 100.000 Einwohnern beklagen sich 68 Prozent über die derzeitigen Preisniveaus für Wohnungen und Häuser.

Zeitpunkt für Immobilienkauf trotzdem günstig

Mit 64 Prozent der Befragten ist darüber hinaus auch der Anteil derjenigen Deutschen gesunken, die den Zeitpunkt zum Kauf der eigenen vier Wände für günstig halten (Juni: 66 Prozent), befindet sich aber immer noch auf hohem Niveau.

Diese Einschätzung ist laut Comdirect von der Einwohnerzahl abhängig: In Städten mit bis zu 20.000 Einwohnern seien 71 Prozent der Meinung, dass es sich derzeit um einen günstigen Zeitpunkt handelt, während es in Kommunen zwischen 20.000 und 100.000 nur 60 Prozent sind. In Städten mit einer Ortsgröße von mehr als 100.000 Einwohnern sagen dies 63 Prozent.

Interesse an Baufinanzierungen bleibt groß

Nichtsdestotrotz sei das Interesse an Baufinanzierungen weiterhin groß – zwar sei der Stimmungsindex in den vergangenen Monaten gesunken, mit 109,3 Punkten bleibe er aber insgesamt auf einem hohen Niveau.

Zudem ist sich fast die Hälfte aller Deutschen (46 Prozent) sicher, dass sie den Kauf einer eigenen Immobilie stemmen könnte.

„Die Zinsen für Baugeld sind – trotz leichter Erhöhung in den vergangenen Monaten – weiterhin sehr attraktiv. Gleichzeitig steigen die Immobilienpreise aber kräftig, insbesondere in den Ballungszentren“, sagt Ralf Bleckert, Leiter Beratungsfelder bei Comdirect. „Angesichts dieser Entwicklung ist es daher wichtiger denn je, dass die Baufinanzierung auf einer soliden Basis steht. Unser Tipp: Mindestens ein Fünftel der Gesamtsumme aus Kaufpreis und Nebenkosten sollte durch eigene Ersparnisse abgedeckt werden. So bleibt das Kreditrisiko kalkulierbar“, so Bleckert. (bk)

Foto: Shutterstock

 

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1 Kommentar

  1. Schon lustig, mir sind die Autos in unserer Region zu teuer. Aber mal im Ernst, es muss ja keiner kaufen, und in etwa 8-10 Jahren, sollten die Zinsen bis dahin kräftig steigen, wird der Immo-Markt ein reichhaltiges und günstiges Angebot bereithalten. Nämlich die Häuschen derer, die momentan ihre Finanzierung “auf Kante genäht” haben und allen Empfehlungen zum Trotz eine Zinsfestschreibung von 10 Jahren gut fanden, weil der Zins ja so schön billig ist. Die Geduldigen werden gewinnen.

    Kommentar von Nils Fischer — 14. August 2015 @ 09:43

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