Anzeige
Anzeige
4. Mai 2015, 09:43
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

München: Kaufpreise um 85 Prozent gestiegen

Die Kaufpreise für Wohnungen in München sind nach Angaben des Portals Immowelt in den vergangenen fünf Jahren um 85 Prozent in die Höhe geschnellt. Eine Entspannung des Marktes ist nicht in Sicht.

Immobilienpreis München

Immobilienmarkt München: Die Mehrheit der Wohnungsangebote liegt über 4.500 Euro pro Quadratmeter.

Wohneigentum ist in der bayerischen Hauptstadt nur für Wenige erschwinglich. Wer in München eine Wohnung erwerben möchte, muss nach Angaben von Immowelt aktuell im Schnitt 5.747 Euro pro Quadratmeter zahlen. Im Jahr 2010 lag dieser Wert im Mittel noch bei 3.103 Euro – eine Steigerung von 85 Prozent.

Kaufkraft hinkt hinterher

Das zeigt der aktuelle Marktbericht München des Portals. Die Kaufkraft pro Einwohner in der bayerischen Landeshauptstadt ist im gleichen Zeitraum dagegen lediglich um 13 Prozent gestiegen.

Das bedeutet, trotz niedriger Zinsen wird es immer schwieriger, eine Wohnung in München zu finanzieren. Den größten Preisanstieg innerhalb eines Jahres gab es laut Immowelt mit einem Plus von 21 Prozent von 2011 auf 2012. Seitdem habe sich der Zuwachs etwas abgeschwächt: In den vergangenen beiden Jahren kletterten die Preise jeweils um neun Prozent.

Wohnraum bleibt Mangelware

Besonders drastisch macht sich der Anstieg laut Immowelt bei den Einstiegspreisen bemerkbar: 2010 seien günstige Standard-Wohnungen noch für unter 2.500 Euro pro Quadratmeter erhältlich gewesen.

Bei zwei Dritteln der angebotenen Wohnungen hätten die Kaufpreise vor fünf Jahren zwischen 2.410 Euro und 4.002 Euro pro Quadratmeter gelegen. Zum jetzigen Zeitpunkt fange diese Zwei-Drittel-Spanne erst bei 4.519 Euro an und reiche bis 7.297 Euro pro Quadratmeter. Auch in den Randlagen seien die Preise inzwischen so stark gestiegen, dass dort keine günstigen Wohnungen mehr zu bekommen sind.

“Teure Neubauten und aufwendige Sanierungen dürften ein Grund für den Preisanstieg der vergangenen Jahre sein. Hauptpreistreiber bleibt aber sicherlich der Mangel an Wohnraum”, so Immowelt.

Zwischen 2010 und 2014 ist die Bevölkerung Münchens um rund 108.400 Menschen auf knapp 1,5 Millionen gestiegen. Im gleichen Zeitraum seien aber nur rund 22.750 neue Wohnungen geschaffen worden – und das bei einem konstanten Anteil von 54 Prozent an Ein-Personen-Haushalten im gesamten Stadtgebiet.

Seite 2: Preisniveau ist vielen Investoren zu hoch

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

GDV: Eiopa sollte IDD-Entwurf überarbeiten

Der Umsetzungsvorschlag der europäischen Aufsichtsbehörde Eiopa zur europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) würde nach Ansicht des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf ein faktisches Provisionsverbot hinauslaufen. Der Verband fordert daher eine Überarbeitung.

mehr ...

Immobilien

Wunschbüro der Zukunft überraschend konservativ

Wie stellen sich die Generationen X und Y das Büro der Zukunft vor? Unter dem Titel „Office of the future?“ untersuchten Savills und die Unternehmensberatung Consulting cum laude die Vorstellungen vom Büro der Zukunft.

mehr ...

Investmentfonds

Europäischer Aktienmarkt unterschätzt heimische Konjunktur

Bei vielen Investoren hat die europäische Konjunktur derzeit einen schlechten Ruf. Allerdings ist die Ausgangssitution für einige Experten positiver als angemommen.

mehr ...

Berater

Presse: Commerzbank steht vor massiven Stellenstreichungen

Die Commerzbank steht Presseberichten zufolge vor einem drastischen Stellenabbau. Der seit Mai amtierende Vorstandschef Martin Zielke wolle mindestens 5000 der derzeit konzernweit rund 50.000 Jobs streichen, schrieb das “Wall Street Journal” auf seiner Internetseite unter Berufung auf mit den Planungen vertraute Personen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Inhaberwechsel bei Autark Capital Care

Lars Schmidt (44) hat am 1. September die Autark Capital Care GmbH zu 100 Prozent übernommen und ist neuer Geschäftsführer. Er löst damit Wolfgang Laufer ab, der das Unternehmen im November 2015 gegründet hatte.

mehr ...

Recht

Massenkündigungen von Bausparverträgen: Nicht nur juristisches Problem

Die niedrigen Zinsen veranlassen viele Bausparkassen zur Kündigung von Bausparverträgen. Die Kündigungswelle wirft nicht nur juristische Fragen auf, sondern hat auch wirtschaftliche Konsequenzen.

mehr ...