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11. Februar 2015, 14:10
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Immowelt und Immonet schließen sich zusammen

Die beiden Portale Immowelt und Immonet werden zu einem gemeinsamen Unternehmen fusionieren. Die Mehrheit an dem neuen Portal, das den Namen Immowelt führen soll, wird der Springer-Konzern halten.

Immowelt Immonet Fusion

Das fusionierte Portal wird den Namen Immowelt tragen und das zweitgrößte deutsche Immobilienportal sein.

Axel Springer Digital Classifieds hat heute mit den Aktionären des Portals Immowelt eine Vereinbarung über die Zusammenführung der Immowelt-Gruppe und der zu Axel Springer Digital Classifieds gehörigen Immonet-Gruppe geschlossen.

Axel Springer hält Mehrheit an fusioniertem Unternehmen

Beide Unternehmen werden demnach unter dem Dach der neuen Immowelt Holding AG vereint. An dem Gemeinschaftsunternehmen wird Axel Springer Digital Classifieds mit 55 Prozent mehrheitlich beteiligt sein. Darüber hinaus sollen die Gesellschafter der Markt Gruppe als strategische Partner beteiligt bleiben, wie auch die beiden Gründer der Immowelt AG.

„Mit der Zusammenführung stärken wir unsere Position auf dem deutschen Immobilienmarkt signifikant. Gemeinsam wollen wir weiter investieren und wachsen”, sagt Andreas Wiele, Vorstand Vermarktungs- und Rubrikenangebote der Axel Springer SE.

Bisheriger Immowelt-Chef wird neuer CEO

CEO des neuen Unternehmens soll den Angaben zufolge Carsten Schlabritz, derzeit CEO der Immowelt AG, werden. Dem neuen Vorstand sollen darüber hinaus die derzeitigen Immowelt-Vorstände Jürgen Roth und Ulrich Gros sowie Philip Schulze, derzeit Geschäftsführer der Immonet-Gruppe, angehören.

Nummer zwei unter den Immobilienportalen

„Mit der Fusion werden Immowelt und Immonet über die beiden Standorte Nürnberg und Hamburg hinweg gemeinsam zur starken Nummer zwei auf dem deutschen Online-Immobilienmarkt. Mit Axel Springer steht uns nun zusätzlich ein weiterer erfahrener Partner für eine erfolgreiche Zukunft zur Seite”, sagt Schlabritz.

Den Verhandlungen liegt den Angaben zufolge eine Bewertung beider Unternehmen in Höhe von insgesamt 420 Millionen Euro zugrunde. Axel Springer Digital Classifieds leiste im Zusammenhang mit der Herstellung der neuen Struktur Kaufpreiszahlungen in Höhe von insgesamt circa 131 Millionen Euro an die bisherigen Immowelt-Gesellschafter.

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. (bk)

Foto: Shutterstock

 

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1 Kommentar

  1. Wird ein „Finanzmarkt-Produkt“ angeboten, gibt man dem Kunden eine Chance, Vergleiche einzuholen.

    Wird der Beratungsprozess nach DIN ISO 22222 aufgezeigt, vermeidet man diese Problematik von vorneherein. Praktisch ein „Segen“ für ihn, wie unser Softwareanwender schreibt s. mwsbraun.de.

    Kommentar von Frank L. Braun — 12. Februar 2015 @ 10:33

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