Anzeige
14. September 2015, 08:11
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Warum Wohnungen von Profis vermietet werden sollten

Durch die Mietpreisbremse wird das Vermieten einer Wohnung zu einer sehr komplexen Angelegenheit, die mehr Zeit als bisher in Anspruch nimmt. Um sich im Regulierungsdschungel zurechtzufinden, brauchen private Vermieter künftig professionelle Unterstützung.

Gastbeitrag von Dr. Johannes Becher, Vendomo Deutschland

Dr -Johannes-Becher Vendomo-Deutschland- in Warum Wohnungen von Profis vermietet werden sollten

“Profis können viel schneller und preiswerter vermieten als Laien.”

Stellen Sie sich vor, Sie wollen ihr Auto verkaufen und der Staat fordert von Ihnen per Gesetz, dass Sie den Wagen nur zu einem marktüblichen Vergleichspreis verkaufen dürfen. Was das genau bedeutet, definiert das Gesetz jedoch nicht.

Sie wissen nur, dass Sie bei einem zu hoch angesetzten Preis eine Geldbuße von bis zu 50.000 Euro und eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren riskieren. Die wenigsten würden wohl unter diesen Voraussetzungen den Mut aufbringen, ihr Auto selbst zu verkaufen und es stattdessen einem Profi überlassen.

Komplexes Gesetz

Was auf den Gebrauchtwagenmarkt nicht zutrifft, ist für Vermieter von Wohnimmobilien durch die kürzlich in Kraft getretene Mietpreisbremse bittere Realität geworden. Wie komplex das neue Gesetz ist, lässt das 40-seitige Erklärstück der zuständigen Ministerien zumindest erahnen. In diesem Papier wird unter anderem geschätzt, wie hoch der zeitliche Aufwand für einen privaten Vermieter ist, um im Regulierungsdschungel seine Wohnung vermieten zu können.

Zwölf Stunden Vermietungsaufwand laut Ministerium

Pro Vermietung wird von durchschnittlich zehn Stunden für die Erstellung des Inserats, Terminvereinbarungen mit potenziellen Mietern, Besichtigungen, Vorbereitung des Mietvertrags und die Vorauswahl geeigneter Bewerber inklusive Kontaktaufnahmen ausgegangen. Hinzu kommen laut Behörde noch maximal zwei Stunden, um die Miethöhe nach den neuen Regeln zu bestimmen.

Seite zwei: 24 Stunden je Vermietung realistischer

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...