Anzeige
13. März 2015, 09:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vermieten wird für Privatanleger immer schwieriger

Das Vermieten einer Wohnung wird für private Immobilienbesitzer künftig deutlich schwieriger werden als bisher. Ein wichtiger Grund dafür ist die rechtliche Komplexität, die mit der für dieses Jahr geplanten Einführung der Mietpreisbremse deutlich steigt.

Gastbeitrag von Frank Wojtalewicz, d.i.i. Deutsche Invest Immobilien

Frank Wojtalewicz D I I Deutsche Invest Immobilien-Kopie in Vermieten wird für Privatanleger immer schwieriger

“Vom Vermieter wird ein umfangreiches Research erwartet, bevor er eine Wohnung vermietet.”

Langfristig ist damit zu rechnen, dass die Zahl der privaten Vermieter in Deutschland, die bislang eine große Rolle am Wohnungsmarkt spielen, zurückgehen wird. Von den 35 Millionen Wohnungen in Deutschland werden mehr als acht Millionen Wohnungen von privaten Vermietern angeboten, wie das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung berechnet hat.

Private Vermieter sind größte Gruppe am Wohnungsmarkt

Dies entspricht einem Marktanteil von etwa 24 Prozent. Private Vermieter stellen damit nach den selbstnutzenden Eigentümern die größte Gruppe am Wohnungsmarkt dar. Institutionelle Vermieter erreichen einen Marktanteil von 21 Prozent.

Drei Viertel der privaten Vermieter besitzen bis zu 15 Wohnungen, nur zwölf Prozent der privaten Vermieter besitzen mehr als 30 Wohnungen und gelten nach der Definition des Bundesamtes damit als “Großeigentümer”.

Und 73 Prozent der privaten Vermieter verwalten ihre Wohnungen selbst oder über Familieneigentümer.

Hoher Anteil von Rentnern unter Vermietern

Bemerkenswert ist, dass über 40 Prozent der privaten Vermieter Rentner sind. Diese Zahlen muss man sich vor Augen führen, wenn man beurteilen will, welche Auswirkungen die Mietpreisbremse hat.

Künftig wird es jedoch für den Nicht-Profi fast unmöglich werden, eine Wohnung mit überschaubarem Zeitaufwand zu vermieten. Die Mietpreisbremse ist so kompliziert, dass sie auf über 40 Seiten in einem Papier der zuständigen Ministerien erläutert werden muss.

Seite zwei: Mietpreisbremse verursacht zusätzlichen Arbeitsaufwand

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Ab dem 17. November im Handel!

Special 4/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Regulierung – betriebliche Altersversorgung – Unfallversicherung – Privathaftpflicht – Gewerbehaftpflichtpolicen

Ab dem 25. Oktober im Handel!

Versicherungen

Ost/West-Renten: SPD deutet Kompromissbereitschaft an

Im Streit über die Finanzierung der Ost/West-Renteneinheit ist die SPD offenbar zu Zugeständnissen bereit. “Unsere Forderung ist klar: Wir wollen, dass die Ost-West-Angleichung aus Steuermitteln finanziert wird”, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann der “Frankfurter Rundschau” (Samstag).

mehr ...

Immobilien

Bauwirtschaft rechnet mit anhaltendem Boom

Die Bauwirtschaft rechnet für 2016 mit einem Plus von fünf Prozent und geht davon aus, dass 2017 ähnlich gut verläuft. Haupttreiber der Entwicklung seien der Straßen- und Wohnungsbau.

mehr ...

Investmentfonds

Italien-Votum: Deutsche-Bank-Chef warnt vor Turbulenzen

Die Deutsche Bank stellt sich nach dem Referendum in Italien auf unruhige Zeiten ein. Der Branche schlage “von außen unverändert eine kalte Brise entgegen”, schrieb Deutsche-Bank-Chef John Cryan in einem am Montag veröffentlichten Brief an die Mitarbeiter des Dax-Konzerns.

mehr ...

Berater

Vollmachtsvermutung: Hoher Prüfungsaufwand für Berater

Laut eines aktuellen Gesetzesentwurfes sollen Ehegatten und eingetragene Lebenspartner in Notfällen einander automatisch vertreten dürfen. In seiner derzeitigen Fassung besteht allerdings die Gefahr, dass die Missbrauchsanfälligkeit dieser Regelung hoch ist.

Gastbeitrag von Margit Winkler, Institut Generationenberatung

mehr ...

Sachwertanlagen

Schifffahrt: Krise, Krise und kein Ende

Der Verkauf der Reederei Hamburg Süd an den Konkurrenten Maersk markiert einen weiteren Höhepunkt der Schifffahrtskrise. Doch was haben AIF aus anderen Branchen damit zu tun? Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

IDD: Der Tod der Honorarvereinbarung für Versicherungsmakler

Aktuell erfreuen sich Honorarvereinbarungen – zum Beispiel bei der Vermittlung von Nettotarifen – und Servicepauschalen einer großen Beliebtheit unter Versicherungsvermittlern. Hiermit könnte jedoch bald Schluss sein – jedenfalls wenn es nach dem Willen des Bundeswirtschaftsministeriums geht.

mehr ...