26. Oktober 2015, 08:51
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Moody’s: Geplatzte Übernahme von LEG durch Deutsche Wohnen belastet Rating

Die geplatzte Übernahme von LEG Immobilien durch den Konkurrenten Deutsche Wohnen hat unangenehme Folgen für die Kreditwürdigkeit der beiden Unternehmen. Die US-Ratingagentur Moody’s kündigte am Freitagabend an, die Bewertung von Deutsche Wohnen auf eine Herabstufung zu prüfen.

Moods Shutterstock 293228876-Kopie in Moodys: Geplatzte Übernahme von LEG durch Deutsche Wohnen belastet Rating

Die US-Ratingagentur Moody’s will die Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen herabstufen.

LEG kann zudem nicht mehr damit rechnen, in absehbarer Zeit eine Ratinganhebung zu bekommen. Derzeit bewertet Moody’s Deutsche Wohnen mit “A3” (oberer Durchschnitt) und LEG eine Stufe schlechter mit “Baa1” (unterer Durchschnitt).

Die nun geplatzte Übernahme des deutschen Immobilienkonzerns LEG durch Deutsche Wohnen hätte das Kreditprofil des Branchenkollegen verbessert, hieß es zur Begründung. Die Prüfung, ob eine Heraufstufung der Bewertung möglich ist, sei eine Folge des Übernahmeangebotes gewesen. Denn dadurch hätte das Unternehmen die Möglichkeit gehabt, Kosten zu sparen und sich zu diversifizieren.

Aktionärsberater empfehlen Annahme des Vonovia-Angebots

Am Mittwoch hatte Deutsche Wohnen den Kauf von LEG abgeblasen, weil einflussreiche Aktionärsvertreter ihre Unterstützung zurückgezogen und stattdessen die Annahme des Angebotes vom Marktführer Vonovia empfohlen hatten. Dieser hatte nach dem Bekanntwerden der Übernahmepläne von Deutsche Wohnen ein Kaufgebot für den Konkurrenten vorgelegt. Das Mangagement von Deutsche Wohnen lehnt das Ansinnen aber bislang ab.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock.com

 

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Gothaer: “Keine Reduzierung bei der Beratungskapazität”

Die Gothaer hat gegenüber Cash.Online bestätigt, dass der Konzern bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 700 bis 800 Stellen streichen wird. Dem stehe allerdings eine “natürliche Fluktuation” insbesondere durch anstehende Ruhestandsübergänge gegenüber. Diese Fluktuation liege nach aktueller Schätzung bei über 500 Mitarbeitern.

mehr ...

Immobilien

Immobilienboom: Bauindustrie erreicht neue Bestmarken

Die Niedrigzinsen und der Immobilienboom haben das Neugeschäft in der deutschen Bauindustrie auf den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten getrieben. Vor allem der Wohnungsbau treibt das Volumen in die Höhe.

mehr ...

Investmentfonds

Inflationsraten driften in Industriestaaten auseinander

In den entwickelten Ländern dürften sich die Inflationstrends im Jahr 2017 unterschiedlich entwicklen. Dies sagt Arif Husain, Portfoliomanager und Head of International Fixed Income bei T. Rowe Price.

mehr ...

Berater

Vema: Sommerer verlässt Vorstand

Wie die Vema Versicherungs-Makler-Genossenschaft mitteilt, ist der bisherige Vorstand Stefan Sommerer auf eigenen Wunsch zum 31. Januar 2017 aus dem Gremium ausgeschieden. Er hatte die Bereiche IT und Öffentlichkeitsarbeit verantwortet.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

BAG-Urteil: Witwenrente nicht nur für “jetzige” Ehefrau

Eine in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltene Klausel, mit der nur der “jetzigen” Ehefrau des Arbeitnehmers eine Hinterbliebenenversorgung zugesagt ist, benachteiligt ihn unangemessen, so das Bundesarbeitsgericht.

mehr ...