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3. Dezember 2015, 08:59
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Offene Immobilienfonds: Nach dem Sturm

Im Zuge der Finanzkrise wurden viele offene Immobilienfonds abgewickelt. Übrig geblieben sind vor allem große, etablierte Fonds, die sich in der Krise behaupten konnten. 2015 floss den Offerten deutlich mehr Kapital zu als in den Vorjahren.

Die Beyerle-Kolumne

Stuttgart-21-Beyerle in Offene Immobilienfonds: Nach dem Sturm

“2016 werden neue offene Immobilienfonds auf den Markt kommen.”

Indirekte Immobilienanlagen stiegen 2015 wie ein Phönix aus der Asche. Immbilienaktien, Spezialfonds und offene Fonds verzeichneten in den ersten drei Quartalen Nettokapitalzuflüsse von fast 14 Milliarden Euro – das ist 42 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 5,8 Milliarden Euro stammen aus Eigenkapitalplatzierungen von Immobilienaktien, gefolgt von Spezialfonds, die laut Bundesbankstatistik 5,5 Milliarden Euro verbuchten. Die offenen Publikumsfonds sammelten zwar “nur” 2,6 Milliarden Euro ein, hatten aber im Jahresvergleich mit plus 49 Prozent die höchste Wachstumsrate.

Niedrige Zinsen machen offene Immobilienfonds attraktiv

Die Gründe für das starke Wachstum liegen auf der Hand: das sich zunehmend in Luft auflösende “Zinsumfeld”, die politisch-militärischen Spannungen in Europa, das noch immer von einer hohe Sicherheitsdoktrin geprägte Anlegerverhalten und – dem Ganzen vorgeschaltet – der Sicherungsmechanismus der Bafin.

Die Krise ist vorbei

2016 wird sich die Erfolgsstory fortsetzen. Die “große Krise“, die 15 Immobilienpublikumsfonds ins Aus katapultierte, ist längst vorbei. Der letzte Fonds wird 2017 aufgelöst. Gleichwohl wagten sich in den letzten zwölf Monaten etliche neue Fonds an den Markt beziehungsweise wurden von der Bafin nach den Regeln des neuen Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) zugelassen. Für Neuanleger in den verbliebenen Fonds sowie alle neuen Produkte gelten demnach nun feste Halte- und Kündigungsfristen. Das macht das Geschäft für Fondsgesellschaften planbarer.

Seite zwei: Wohnimmobilien gewinnen an Bedeutung

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