Anzeige
Anzeige
31. März 2015, 08:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Die Angst vor der Angst – nein, keine spekulative Preisblase

Festzuhalten ist, dass nicht jeder Preisanstieg am Immobilienmarkt auf die Bildung einer Spekulationsblase zurückzuführen ist. Zur Analyse gehört aber auch, dass aktuell Sachwerte als sehr interessant gelten, da es an renditeträchtigen Anlagealternativen mangelt.

Die Beyerle-Kolumne

spekulative Preisblase

“In diesem Moment werden die zunächst rationalen Motive zunehmend mit spekulativen Elementen vermischt.”

Auch dieser Tage macht die Frage nach dem “Überbewertungstatbestand” wieder die Runde. Und zwar bei vielen.

Da wird argumentiert, dass “die Preise schon sehr stark gestiegen sind”, da wird dagegengehalten, dass “die Preise in Deutschland im Vergleich zum Ausland noch sehr gering sind” und die Frage nach dem Anlagenotstand, also “Wohin mit dem Geld”, war auch schon einmal einfacher zu beantworten.

Einfache Definition einer Blase

So haben wir es denn auch mit einer vermeintlich einfachen Frage zu tun, deren Schwierigkeit diese zu beantworten sich aus den verschiedenen Blickwinkeln bzw. Zeitpunkten und -räumen der Betrachtung ergibt.

Und die Motivation dieser Frage entspringt auch immer aus einem veränderten Risikomanagement oder auch Bauchgefühl da “man ja so viel in den letzten Monaten darüber gelesen hat”. Diese Mischung macht es denn für den ungeübten Investor  auch nicht einfacher – trotz immer besserer Informationslage.

Die einfache Definition einer Blase ist, wenn die Preise eines Wirtschaftsguts, beispielsweise einer Immobilie, von den Fundamentaldaten zunehmend abweichen. Also bereits eine dynamische Entwicklung stattgefunden hat. Und die hat es in der Tat.

Fast wichtiger ist deshalb zunächst die beiden Folgefragen zu beantworten: Warum sind die Preise so stark gestiegen? Ist dies rational zu erklären oder sehen wir Indizien eines nicht wirklich erklärbaren Hypes? Warum steigen die Preise für meine Immobilie, an der aber nichts physisch gemacht wurde? Und wie lange werden diese noch steigen? Setzen viele auf weiter steigende Preise bzw. Mieten mit der Absicht die Immobilie “mit einem satten Gewinn demnächst wieder weiter zu verkaufen?”

Seite zwei: Rationale mit spekulativen Elementen vermischt

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Haseloff fordert Rentenangleichung statt Steuersenkung

Vor möglichen Steuersenkungen sollte nach Ansicht von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) eine Ost-West-Angleichung der Renten Vorrang haben.

mehr ...

Immobilien

Wachstumsmarkt Flexibles Wohnen

Die Flexibilität im Privat- und Berufsleben nimmt zu, darauf muss sich auch der Wohnungsmarkt einstellen. Jones Lang LaSalle (JLL) hat in Kooperation mit Berlinovo einen passenden Report zum Thema temporäres Wohnen in Berlin veröffentlicht.

mehr ...

Investmentfonds

Mit guten Taten mehr Geld verdienen

Noch glauben viele Anleger, dass nachhaltiges Investieren die Rendite schmälert. Dies ist aber mitnichten der Fall. Vielmehr sind SRI-Themen (Socially Responsible Investing) absolut zukunftsträchtig und ermöglichen jedem Anleger große Renditechancen.

mehr ...

Berater

“Ein gutes Family Office schließt eine Vielzahl an Dienstleistungslücken”

Dr. Jörg Liesner und Eric M. Balzer, geschäftsführende Gesellschafter des Hamburger Family Offices Liesner & Co., haben mit Cash. über die Besonderheiten der Family-Office-Dienstleistung gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Publity weiter auf Einkaufstour

Die Publity AG hat das zweite Fondsobjekt für den geschlossenen alternativen Investmentfonds (AIF) „publity Performance Fonds Nr. 8“, der sich aktuell in der Platzierung befindet, erworben.

mehr ...

Recht

BaFin untersagt erneut unerlaubte Geschäfte

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Ahmed Salameh, Augsburg, mit Bescheid vom 12. September 2016 aufgegeben, das Einlagengeschäft sowie die Anlageverwaltung einzustellen und abzuwickeln.

mehr ...