Anzeige
Anzeige
7. September 2015, 11:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Städtetag: 300.000 neue Wohnungen gebraucht

Wegen der vielen Flüchtlinge müssen in Deutschland nach Schätzungen des Städtetags jährlich mindestens 300.000 neue Wohnungen gebaut werden.

Neubau Shutterstock 157487402-Kopie-21 in Städtetag: 300.000 neue Wohnungen gebraucht

Besonders in Ballungsräumen wird viel Wohnraum benötigt.

“Wenn wir davon ausgehen, dass eine hohe Zahl der Flüchtlinge dauerhaft bei uns bleibt, werden diese Menschen sehr bald auf den Wohnungsmarkt drängen”, sagte Verbandspräsidentin Eva Lohse der “Rheinischen Post” (Freitag).

Hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum

Um zu vermeiden, dass sie in den Ballungsräumen gemeinsam mit Geringverdienern und Alleinerziehenden um bezahlbare Wohnungen konkurrieren, würden “künftig pro Jahr insgesamt mindestens 300.000 neue Wohnungen” gebraucht, sagte die Ludwigshafener Oberbürgermeisterin. Darunter sollten mindestens 30.000 bis 40.000 geförderte Sozialwohnungen sein. Im Moment seien es erst halb so viele.

Sie erneuerte die Forderung ihres Verbands, dass Bund und Länder die Kommunen massiv entlasten müssten. Denkbar sei eine Pro-Kopf-Pauschale des Bundes und der Länder an die Kommunen. Dafür spreche, dass sie dynamisch mit wachse. Dieses Jahr werden in Deutschland mindestens 800.000 Flüchtlinge erwartet.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) setzt sich in der Regierung dafür ein, dass die Fördermittel für den sozialen Wohnungsbau von jährlich 518 Millionen Euro mindestens verdoppelt werden, wie sie vergangene Woche der Deutschen Presse-Agentur sagte. Eine gezielte Förderung von Wohnungen, die nur Flüchtlingen vorbehalten seien, lehnte sie ab. Es sei wichtig, dass keine Konkurrenzsituation zwischen Flüchtlingen und anderen einkommensschwachen Gruppen entstehe.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Shutterstock.com

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Betriebsrenten: Runter mit den Risiken

Große deutsche Unternehmen drängen darauf, im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung die Risiken für Unternehmen zu begrenzen. Das ist das Fazit einer Expertenbefragung bei der diesjährigen Aon Hewitt Executive Conference.

mehr ...

Immobilien

Standort-Ranking: München auf Platz eins

Die Wirtschaftswoche hat gemeinsam mit Immobilienscout24 Lebensqualität und Wachstumspotenzial deutscher Städte untersucht. Das Ergebnis stellen sie im Städteranking 2016 vor.

mehr ...

Investmentfonds

Wassermangel erföffnet riesige Renditechancen

Christian Petter, CEO Deutschland bei BNP Paribas Investment Partners hat mit Cash. über die hohen Renditechancen bei Wasserinvestments gesprochen.

mehr ...

Berater

Achtung Scheinselbständigkeit: Gerade Versicherungsvertreter sind betroffen

Die Frage der Scheinselbständigkeit betrifft viele Versicherungsvertreter. Formal betrachtet sind diese zwar meist als Handelsvertreter nach § 84 HGB beschäftigt, tatsächlich liegt jedoch oftmals ein Angestelltenverhältnis vor. Gastbeitrag von Maike Ludewig, Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte

mehr ...

Sachwertanlagen

Mehr als doppelt so viel Windstrom aus der Nordsee

In der Nordsee sind seit dem vergangenen Jahr viele neue Windparks ans Netz gegangen. Entsprechend gestiegen sind die Strommengen, die ins Netz fließen. Sie leisten einen spürbaren Beitrag zur Versorgung.

mehr ...

Recht

Autonomes Fahren: Viele Unbekannte

Im Juli 2016 veröffentlichte das Handelsblatt Auszüge aus dem von Verkehrsminister Alexander Dobrindt erarbeiteten Gesetzentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, um das voll autonome Fahren in Deutschland zu ermöglichen. Die bislang bekannten Passagen lassen gravierende Neuerungen erwarten und geben bereits jetzt Anlass zu kontroversen Diskussionen. Gastbeitrag von Dr. Thomas Grünvogel, CMS

mehr ...