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23. Oktober 2015, 09:00
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TAG Immobilien sieht Übernahmeschlacht immer noch gelassen

Das Management der TAG Immobilien AG bleibt angesichts des derzeit tobenden Übernahmekampfs zwischen Branchenführer Vonovia und der Nummer zwei Deutsche Wohnen entspannt.

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Momentan schwappt eine Übernahmewelle durch den Immobiliensektor. Der Branchenriese Vonovia will den Konkurrenten Deutsche Wohnen schlucken.

“Wir sehen hierdurch für den deutschen Wohnimmobilienmarkt keine wesentlichen Änderungen”, sagte Finanzvorstand Martin Thiel der “Börsen-Zeitung” (Freitagausgabe). Das kombinierte Unternehmen hätte gemessen an der Anzahl der Wohnungen immer noch einen geringen Anteil am gesamten Markt für Wohnimmobilien. Nachteile für die Mieter sehe er dadurch nicht.

TAG-Strategie soll nicht verändert werden

Auch für die eigene Strategie gebe es keine Auswirkungen, sagte Thiel weiter. “Wir bieten Investoren eine Alternative zu den großen Wettbewerbern der Branche.” Die im M-Dax notierte TAG investiere in zuvor vernachlässigte Immobilienbestände, mache dieser wieder attraktiv für Mieter und zahle eine nachhaltig hohe Dividende.

TAG hatte in der Vergangenheit selber kräftig zugekauft. Angesichts des Preisniveaus in einigen Regionen sei das Unternehmen aber dazu übergegangen, deutlich disziplinierter bei Akquisitionen zu sein, sagte Thiel. Im Vordergrund stehe derzeit die Rentabilität zu steigern, beispielsweise durch den Abbau des Leerstands oder durch günstige Refinanzierungen.

TAG gilt in der Branche selbst als Übernahmekandidat. Thiel wollte sich dazu nicht äußern. Dies seien Spekulationen, sagte er. “Für uns zählt, dass wir uns mit unserem Geschäftsmodell nachhaltig am Markt positionieren und erfolgreich wirtschaften.”

Zuletzt hatte Marktführer Vonovia ein Übernahmeangebot für Deutsche Wohnen vorgelegt. Diese will eigentlich LEG schlucken, blies die geplante Übernahme jedoch kurzfristig ab, nachdem einflussreiche Aktionärsberater ihre Unterstützung für das Geschäft zurückgezogen und stattdessen die Annahme des Angebotes von Vonovia empfohlen hatten. (dpa-AFX/st)

Foto: Shutterstock.com

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