Anzeige
3. August 2015, 15:12
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Weltweite Top-Wohnimmobilien: Preiszuwachs schwächt sich ab

Die Preise für Top-Wohnimmobilien in den wichtigsten Städten der Welt sind nach Angaben von Knight Frank im Jahresvergleich um 2,5 Prozent gestiegen. Damit habe sich die Wachstumsquote mehr als halbiert.

Knight Frank Top-Wohnimmobilien

Luxusimmobilien haben sich in den vergangenen zwölf Monaten im weltweiten Schnitt nur geringfügig verteuert.

Die Mehrzahl der insgesamt 35 Städte, die die internationale Immobilienberatung Knight Frank in ihrem “Prime Global Cities Index” analysiert, hat ein Jahresplus erzielt.

Der Preiszuwachs für Top-Wohnimmobilien in den wichtigsten Städten der Welt ist indes nicht mehr so hoch wie zuvor. Im weltweiten Schnitt legte das Preisniveau um 2,5 Prozent zu.

Noch vor einem Jahr verzeichneten acht Städte zweistellige Steigerungsraten, wobei die Werte für Jakarta und Dublin über 20 Prozent betrugen. Im zweiten Quartal 2015 fallen laut Knight Frank nur noch vier Standorte in diese Kategorie.

Größter Zuwachs in Vancouver

Das höchste Wachstum verbuchen in der aktuellen Auswertung Vancouver (plus 15,0 Prozent), Miami (13,9 Prozent) und Sydney (12,5 Prozent). „Diese Städte profitieren von einem niedrigen Zinsumfeld, einer auflebenden Konjunktur und von ihrem internationalen Ruf als sicherer Hafen für die Geldanlage“, kommentiert Kate Everett-Allen aus dem internationalen Research für Wohnimmobilien bei Knight Frank.

Mit Ausnahme von Singapur und dem chinesischen Festland sind asiatische Städte laut Knight Frank im Ranking nach oben gerückt. Sieben Standorte aus dem asiatisch-pazifischen Raum seien aktuell unter den besten Zehn vertreten. Mit einem durchschnittlichen Wachstum von 10,2 Prozent führe Australasien den Vergleich nach Regionen an.

Hongkong und Singapur haben sich nach Angaben von Knight Frank im zweiten Quartal 2015 konträr entwickelt. Obwohl die Regierung in Hongkong neue Abkühlungsmaßnahmen für den Immobilienmarkt eingeführt habe, seien die Preise im Top-Wohnsektor im Jahresvergleich um sieben Prozent in die Höhe geklettert.

Gleichzeitig hätten Luxuswohnungen in Singapur einen Wertverlust von 15 Prozent erlitten. Zum sechsten Mal in Folge stehe der Stadtstaat damit am Ende des Rankings.

Schwaches Wachstum in Europa

Europa hat nach Angaben von Knight Frank den Durchbruch zu den schwarzen Zahlen geschafft, stehe mit einem Plus von 0,8 Prozent im globalen Wettbewerb der Regionen allerdings an letzter Stelle.

In Europa ist Monaco mit einem Jahresplus von sieben Prozent der Spitzen-Performer. Laut dem Institut Monégasque de la Statistique et des Études Économiques (IMSEE), dem statistischen Amt des Fürstentums, ist das Transaktionsvolumen für Wohnimmobilien 2014 auf zwei Milliarden Euro gestiegen und hat damit den letzten Höhepunkt von 2007 übertroffen. (bk)

Foto: Shutterstock

 

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...