Anzeige
Anzeige
6. Mai 2015, 14:23
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Berlin: Kaufpreise steigen schneller als Mieten

In deutschen Metropolen steigen die Wohnungspreise seit Jahren. Berlin ist im Vergleich zu Hamburg und München immer noch günstig. Aber auch in der Hauptstadt klettern die Kaufpreise – in letzter Zeit sogar stärker als die Mieten. Das Online-Portal Immowelt geht daher davon aus, dass die Berliner Renditen sinken.

Mietwohnungen-berlin in Berlin: Kaufpreise steigen schneller als Mieten

Die Nachfrage am Berliner Wohnungsmarkt wird durch die hohe Zahl junger Zuzügler aus dem In- und Ausland befeuert.

Die Wohnungspreise in Berlin sind nach Angaben des Online-Portals Immowelt, Nürnberg, in den letzten fünf Jahren um 83 Prozent gestiegen.

Dennoch ist der Kauf einer Eigentumswohnung verglichen mit anderen deutschen Metropolen noch immer günstig: Während im ersten Quartal 2015 eine Wohnung in der Hauptstadt im Mittel 3.048 Euro pro Quadratmeter kostete, wurden in München im gleichen Zeitraum Quadratmeterpreise von 5.747 Euro verlangt, in Hamburg lagen die Preise bei 3.677 Euro.

Das geht aus dem aktuellen Fünf-Jahresvergleich der Kaufpreise von Immowelt hervor.

Berliner Preise steigen rasant

Vor fünf Jahren zahlten Berliner Immobilienkäufer demnach im Durchschnitt noch Preise von 1.668 Euro pro Quadratmeter. Den größten Anstieg innerhalb eines Jahres gab es mit 31 Prozent von 2012 auf 2013, im letzten Jahr kletterten die Preise um 15 Prozent.

Die großen Preissteigerungen sind nach Angaben von Immowelt die Folge der steigenden Beliebtheit und Attraktivität Berlins, die zu einer enormen Nachfrage bei Wohnungskäufern und Investoren führt. Jedes Jahr erhöhe sich die Einwohnerzahl um rund ein Prozent. Allein innerhalb des letzten Jahres sei Berlin um die Größe einer Kleinstadt gewachsen (44.700 Einwohner).

Seite zwei: Bauboom in der deutschen Hauptstadt

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Bundestag beschließt Freigabe von Cannabis auf Rezept

Der Bundestag hat einstimmig die Freigabe von Cannabis als Medizin auf Rezept beschlossen. Ärzte können schwerkranken Patienten künftig Cannabis verschreiben, wenn diese etwa unter chronischen Schmerzen und Übelkeit infolge von Krebstherapien leiden. Die Krankenkassen müssen die Therapie dann bezahlen.

mehr ...

Immobilien

Patrizia kauft sechs Hotels für Immobilienfonds

Die Patrizia Immobilien AG hat sechs im Bau befindliche Hotelimmobilien in zentralen deutschen Großstadtlagen erworben. Die Hotels mit insgesamt rund 600 Zimmern entstehen aktuell in Berlin, Dortmund, Heidelberg, Krefeld, Stuttgart und Wuppertal und sind langfristig für 20 Jahre an erfahrende Hotelbetreiber vermietet.

mehr ...

Investmentfonds

Zahl der Unternehmenspleiten fällt deutlich

Die Pleitewelle des vergangenen Jahrzehnts ist abgeebbt. Dank der stabilen Binnenkonjunktur und günstiger Finanzierungen müssen deutlich weniger Unternehmen in die Insolvenz. Bei den Verbrauchern gibt es dagegen einen hartnäckigen Pleitensockel.

mehr ...

Berater

IDD: AfW kritisiert Regierungsentwurf

Der Gesetzesentwurf zur Umsetzung der europäischen Vertriebsrichtlinie (IDD) in deutsches Recht hat gestern das Bundeskabinett passiert. Nach Ansicht des AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. hat es die Regierung versäumt, wichtige Änderungen vorzunehmen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

Verfassungsklage wegen Überleitung von DDR-Renten erfolglos

Eine Verfassungsbeschwerde gegen angebliche Ungerechtigkeiten bei der Übertragung von DDR-Renten im Zuge der Wiedervereinigung ist gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm die Klage eines Betroffenen schon aus formalen Gründen nicht zur Entscheidung an, wie am Mittwoch in Karlsruhe mitgeteilt wurde (Az. 1 BvR 713/13).

mehr ...