Berlin: Kaufpreise steigen schneller als Mieten

Bauboom in der deutschen Hauptstadt

Um der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken, wird in Berlin laut Immowelt derzeit so viel gebaut wie in keiner anderen deutschen Großstadt. 2013 seien 6.641 neue Wohnungen fertiggestellt worden.

Die große Neubautätigkeit der Stadt spiegele sich auch in den Preisspannen wider. Bei zwei Dritteln der angebotenen Wohnungen liegen die Kaufpreise laut Immowelt zwischen 1.929 Euro und 4.406 Euro pro Quadratmeter. 2010 kosteten die meisten Wohnungen noch zwischen 1.043 Euro und 2.660 Euro pro Quadratmeter, so das Portal.

Die Immowelt-Recherche zeigt, dass neben den Neubauten auch zahlreiche sanierte Wohnungen dafür sorgen, dass mehr hochpreisige Angebote auf dem Markt sind als noch vor fünf Jahren.

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Sinkende Renditen bei Bestandsimmobilien

Berlin ist laut Immowelt als Investitionsstandort nicht nur bei deutschen Kapitalanlegern gefragt. Auch ausländische Investoren entdecken die Hauptstadt zunehmend für sich. Allerdings müssen sie sich laut den Immobilienexperten auf sinkende Renditen einstellen.

Der Grund: Während die Kaufpreise in den letzten fünf Jahren um 83 Prozent stiegen, erhöhten sich die Mietpreise nur um 45 Prozent. Die hohen Erwerbskosten von Immobilien können nicht schnell amortisiert werden. (st)

Foto: Shutterstock.com

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