Anzeige
Anzeige
11. Mai 2015, 10:52
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Nürnberg: Miet- und Kaufpreise im Aufwärtstrend

Die Nürnberger müssen beim Kauf und der Anmietung einer Wohnung immer tiefer in die Tasche greifen. Das geht aus einem Fünf-Jahresvergleich des Online-Portals Immowelt hervor.

Nuernberg Shutterstock 219549697-Kopie2 in Nürnberg: Miet- und Kaufpreise im Aufwärtstrend

Blick auf die Nürnberger Altstadt: Immobilien werden dort immer teurer.

Die günstigen Zeiten sind auch in Nürnberg vorbei: Während die Wohnungspreise dort 2010 noch bei 1.400 Euro pro Quadratmeter lagen, müssen die Nürnberger inzwischen im Mittel 2.416 Euro pro Quadratmeter bezahlen – ein Plus von 73 Prozent.

Den größten Preisanstieg bei Eigentumswohnungen innerhalb eines Jahres gab es mit einem Plus von 27 Prozent zwischen 2012 und 2013.

Zu diesem Ergebnis kommt das in Nürnberg ansässige Online-Portal Immowelt in einem Fünf-Jahresvergleich der Kaufpreise und Mieten.

Nachfrage übersteigt Angebot deutlich

Die steigenden Preise haben laut Immowelt verschiedene Ursachen. In dem Marktbericht des Unternehmens steht, dass die Nürnberger Bevölkerung stetig wächst – seit 2010 um rund zwei Prozent auf mehr als 517.000 Einwohner.

Die starke Wirtschaftslage in der gesamten Metropolregion und die damit verbundene geringe Arbeitslosenquote von 6,2 Prozent locken nach Angaben von Immowelt immer mehr Menschen nach Mittelfranken.

Zudem sorgen die anhaltend niedrigen Hypothekenzinsen für Wohnbaukredite dafür, dass viele Nürnberger ihr Geld in einer Eigentumswohnung anlegen – selbst diejenigen, die es sich vor einigen Jahren noch nicht vorstellen konnten. Doch die gestiegene Nachfrage hat zur Folge, dass Kaufpreise steigen und somit die Renditen sinken.

Die Neubautätigkeit wird der gestiegenen Nachfrage laut der Immowelt-Analyse nicht gerecht. 2013 wurden demnach gerade einmal 1.360 neue Wohnungen fertiggestellt – im selben Jahr gab es einen Zuzug von über 36.000 Menschen.

Konstanter Anstieg der Mieten

Was für Eigentumswohnungen gilt, gilt auch für Mietwohnungen: Der Bestand ist laut Immowelt aktuell zu gering, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Mietpreisen wider: In den letzten fünf Jahren sind die Mieten laut Immowelt um 25 Prozent gestiegen. Der Quadratmeter kostet dem Fünf-Jahresvergleich zufolge derzeit 8,50 Euro (2010: 6,80 Euro). (st)

Foto: Shutterstock.com

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Münchener Verein baut Eigenkapitalbasis aus

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe konnte im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 99,6 Millionen Euro erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 5,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...