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6. Januar 2015, 11:19
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Wohnungskündigungen 2014 mehrheitlich aus privaten Gründen

2014 kündigten mehr Menschen als in den Vorjahren ihre Wohnung aus privaten Gründen. Der Wechsel des Arbeitsplatzes ist der zweitwichtigste Grund für eine Kündigung. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Hans Schütt Immobilien GmbH, Kiel.

Umzug-Kopie1 in Wohnungskündigungen 2014 mehrheitlich aus privaten Gründen

Viele Mieter ziehen aus beruflichen Gründen aus einer Wohnung aus. Auch das Alter spielt eine wichtige Rolle.

Laut der Umfrage kündigte im Jahr 2014 erstmals eine Mehrheit von 26 Prozent der Mieter eine Wohnung aus privaten Gründen. Im Jahr 2013 waren es nur 22 Prozent.

“Schon Anfang letzten Jahres haben wir prognostiziert, dass die Anpassung des Wohnumfelds an die private Beziehungssituation – wie beispielsweise Trennung oder Familiengründung – ein Trend ist, den es zu beobachten gilt. Das hat sich durch die Zahlen für 2014 klar bestätigt”, sagt Klaus H. Schütt, geschäftsführender Gesellschafter der Hans Schütt Immobilien GmbH.

Wechsel des Arbeitsplatzes

Berufliche Veränderungen wurden 2014 mit 23 Prozent von Platz eins auf Platz zwei des Rankings verdrängt, während 2013 noch 27 Prozent der Mieter diesen Grund bei einem Wohnungswechsel angaben. Der Wunsch, sich zu vergrößern und zu verbessern, erreichte 2014 mit 19 Prozent Rang drei. 2013 betrug dieser Anteil noch 26 Prozent.

Die Eigentumsbildung stieg 2014 als Kündigungsgrund aufgrund des niedrigen Zinsniveaus wieder leicht an und lag mit neun Prozent auf Platz vier des Rankings (2013: vier Prozent).

Eigene Immobilie löst Mietwohnung ab

“Das Interesse, Immobilieneigentum zu bilden, ist weiterhin hoch und stieg bei den Kündigungsgründen, da derzeit mehr Angebote auf dem Markt verfügbar sind”, erklärt Schütt. Diese Zahl korrespondiere mit denen, die ihre Wohnung aus dem Grund, sich zu vergrößern beziehungsweise zu verbessern gekündigt haben. “Wenn man schon nicht kaufen kann, wechselt man die Mietwohnung entsprechend”, so Schütt.

Auf Platz fünf des Rankings der Kündigungsgründe liegt mit sieben Prozent das Alter (2013: zwei Prozent). (st)

Foto: Shutterstock.com

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