Anzeige
18. März 2016, 12:21
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Deutsche Wohnen belohnt Aktionäre mit steigender Dividende

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen will seine Aktionäre wie versprochen für die Treue im erfolgreichen Abwehrkampf gegen den Konkurrenten Vonovia belohnen. Mit der wie erwartet deutlich erhöhten Dividende möchte das Unternehmen einen Schlussstrich unter 2015 ziehen.

Hauptniederlassung Deutsche-Wohnen1 in Deutsche Wohnen belohnt Aktionäre mit steigender Dividende

Die Hauptniederlassung der Deutsche Wohnen AG befindet sich in Berlin-Wilmersdorf.

“Hinter uns liegt das vielleicht turbulenteste Jahr in der Geschichte der Deutsche Wohnen AG”, schrieb der Vorstand um Unternehmenschef Michael Zahn am Freitag an die Aktionäre. Im vergangenen Jahr sei unter anderem wegen des feindlichen Übernahmeversuchs durch Vonovia der geplante Zukauf des Konkurrenten LEG geplatzt. Deutsche Wohnen hatte bereits im Januar auf dem Höhepunkt des Abwehrkampfs gegen Vonovia erste Eckdaten vorgelegt und sich dabei auch zur Dividende geäußert.

Ausschüttung steigt wie erwartet

Die Ausschüttung soll um 23 Prozent auf 0,54 Euro je Aktie steigen, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Freitag in Berlin mit. Mit einer Zahlung in dieser Höhe hatten die meisten Experten bereits gerechnet. Der Konzerngewinn lag mit 1,2 Milliarden Euro gut ein Drittel über dem Vorjahr. Die für die Immobilienwirtschaft wichtige Gewinngröße Funds from Operations (FFO 1) stieg 2015 um 39 Prozent auf 303 Millionen Euro. Die Leerstandsquote ging im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Für das laufende Jahr peilt der Immobilienkonzern wie bereits bekannt einen Zuwachs des operativen Gewinns (FFO 1) auf mindestens 360 Millionen Euro an. Das wären rund ein Fünftel mehr als 2015. Die Aktie legte im morgendlichen Handel um mehr als 1,3 Prozent zu und lief damit etwas besser als der Markt. Händler sagten, dass Zahlen und Dividende ohne Überraschungen ausgefallen seien.

Weitere Zukäufe geplant

Zum Zuwachs beitragen sollen bei Deutsche Wohnen nun weitere Zukäufe in attraktiven deutschen Wohnungsmärkten, wie etwa Frankfurt, Berlin und Hannover. Aber auch Neubauten sind laut einer Sprecherin geplant. Zudem sollen die Wohnungen weiterhin modernisiert werden.

Dies erhöht nicht nur den Wert der Immobilien, sondern in der Regel können Vermieter mit sanierten Wohnungen die Mieten anheben. Die Deutsche Wohnen vermietet bundesweit mehr als 148.000 Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Die meisten der Immobilien stehen im Großraum Berlin, aber auch im Rhein-Main-Gebiet und in der Region Hannover ist das Unternehmen stark vertreten.

Quelle: dpa-AFX

Foto: Deutsche Wohnen

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...