Anzeige
Anzeige
17. März 2016, 10:03
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Immobilie als Altersvorsorge: das bestgeschützte Vermögen

Zinstief, Inflation und sinkende gesetzliche Renten stellen die Altersvorsorge der Deutschen vor eine große Herausforderung. Wertsteigerungen, Renditeerwartungen und günstige Regelungen der Erbschaftsteuer bei Partner und Kind sprechen für das bestgeschützte Vermögen der Deutschen: die eigene Immobilie.

geschütztes Vermögen

“Die Immobilie ist das bestgeschützte Vermögen überhaupt. Das gilt insbesondere für die eigene Wohnimmobilie.”

Auf was Sie bei Immobilienanlagen achten sollten, erklärt die Expertin Margit Winkler vom Institut Generationenberatung.

Standort: In Städten ist der Wohnraum gesuchter als auf dem Land und innerhalb der Städte schneiden allgemein größere Standorte besser ab als kleine. In gefragten Lagen sind auch schon in den letzten Jahren die Preise tüchtig gestiegen.

In wirtschaftlich schwachen Regionen und besonders auf dem Land hingegen ist ein Preisverfall zu beobachten. Der Standort ist also entscheidend.

Vermietung: Die Erträge bei der Immobilie sind die regelmäßigen Mieten. Es kann zu Ausfällen kommen weil Mieter nicht zahlen oder häufig wechseln. Auch das ist eine Standortfrage: gefragte und teurere Lagen führen zu einer Selektion von zahlungskräftigen Mietern.

Die Rendite ist im Vergleich zur Kapitalanlage höher – doch der Aufwand auch. Wer sich selbst um Vermietung, Renovierungen, Abrechnungen, etc. kümmert, spart Kosten. Dagegen ist der Aufwand bei jeder Geldanlage sehr viel geringer. Trotzdem bleibt meist ein höherer Ertrag auch nach Kosten für eine mögliche Hausverwaltung im Vergleich zu einer Anlage in festverzinsliche Wertpapiere oder Fonds-Anlagen.

Fristigkeit: Eine Anlage in Immobilien ist kein Kurzläufer. Der Erwerber sollte lange Laufzeiten im Visier haben und nicht kurzfristig verkaufen wollen. Allein die Kaufnebenkosten, wie Grunderwerbssteuer, Notarkosten, eventuell Kosten des Maklers, müssen erwirtschaftet werden.

Elternunterhalt: Die Immobilie ist das bestgeschützte Vermögen überhaupt. Das gilt insbesondere für die eigene Wohnimmobilie. Wenn Eltern durch Pflege bedürftig werden, zahlen die Kinder. Diese sind häufig selbst Rentner oder werden es bald. Wer mehrere Immobilien besitzt, muss wissen, dass nur eine Immobilie zum Schonvermögen gehört und damit frei ist. Alle anderen könnten zum Elternunterhalt verwertet werden.

Seite zwei: Immobilienvermögen vererben

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

3 Kommentare

  1. alfreg

    Kommentar von 50qm — 19. März 2016 @ 02:09

  2. Die Preise entwickelten sich sehr stark. Die Abweichung zu den Löhnen weicht auf 5 Jahresbasis zu 100 Prozent ab. Ich denke, dass Immobilien teilweise zu teuer sind.

    Kommentar von Herbert Türk — 17. März 2016 @ 14:16

  3. Ein sehr interessanter Beitrag. Ich möchte aber hinzufügen, dass der Staat immer auf die Immobilie zugreifen kann. Zum Beispiel über Steuern. Wenn ein Krieg kommt, dann fällt der Wert drastisch. Beruflich darf sich für den Käufer nichts nachteilig entwickeln. Die Deflation wird Kredite teuer machen. So ganz ohne Risiko sehe ich die Immobilie nicht. Über 60 Prozent lassen sich scheiden, meist kommen dann Kosten für Gutachten und Anwälte hinzu. Vom Verkaufspreis möchte ich dann noch gar nicht sprechen.

    Kommentar von Herbert Türk — 17. März 2016 @ 14:11

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

Auch Mylife reduziert die Überschussbeteiligung

Die Mylife Lebensversicherung bieten ihren Kunden 2017 eine laufende Verzinsung in Höhe von 2,8 Prozent, nach 3,35 Prozent im Vorjahr.

mehr ...

Immobilien

Mietrecht: Steuerliche Anerkennung setzt Mietzahlung voraus

Liegt bei der Vermietung an Verwandte kein steuerlich anzuerkennendes Mietverhältnis vor, können die Kosten für die Wohnung nicht steuermindernd als Werbungskosten berücksichtigt werden. Die Wüstenrot Bausparkasse berichtet über ein entsprechendes Urteil.

mehr ...

Investmentfonds

Bafin greift bei komplexen Finanzwetten für Privatanleger ein

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin greift erneut auf dem Markt für komplexe Finanzwetten für Privatanleger ein. Zum Anlegerschutz plane sie, Vermarktung, Vertrieb und Verkauf von finanziellen Differenzgeschäften – sogenannten CFDs – zu beschränken, teilte die Bafin am Donnerstag mit.

mehr ...

Berater

HSH Nordbank nach neun Monaten mit höherem Gewinn

Die HSH Nordbank sieht sich mit einem gestiegenen Gewinn für den geplanten Verkaufsprozess gewappnet. Unter dem Strich habe das Institut in den ersten neun Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 163 Millionen Euro erzielt, teilte die Bank am Freitag mit. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 24 Millionen Euro.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Anteil der Immobilienfonds zieht kräftig an

Der Anteil von Immobilienfonds am Zweitmarkthandel ist im November auf fast 75 Prozent gestiegen. Das Handelsvolumen von Schiffsbeteiligungen hingegen ist eingebrochen.

mehr ...

Recht

Immobilienerbe: Obacht bei der Erbschaftsteuer

Beim Erben von Wohnungseigentum entfällt die Erbschaftsteuer nur, wenn der Erbe die Wohnung selber nutzt. Anderenfalls muss die Steuer entrichtet werden – auch wenn die Immobilie unentgeltlich engen Familienmitgliedern überlassen wird.

mehr ...