26. Februar 2016, 08:48

Gestiegene Mietpreisspanne in Nürnberg

Am Nürnberger Immobilienmarkt steigt das Niveau der Mieten. Im teuersten Stadtteil St. Peter müssen Mieter 10,50 Euro pro Quadratmeter im Monat zahlen, Katzwang ist mit 7,60 Euro pro Quadratmeter am günstigsten. Das geht aus einer Analyse von Immowelt hervor.

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Am günstigsten wohnen Mieter in den südlichen Stadtteilen.

St. Peter sei nicht nur der Stadtteil mit den höchsten Mieten, sondern auch der Stadtteil, der in den vergangenen fünf Jahren mit 54 Prozent den stärksten Preisanstieg verzeichnen könne. Ein Grund dafür seien zahlreiche Neubauten und sanierte Wohnungen. Hinzu kämen viele kleine, hochpreisige, zum Teil möblierte Ein-Zimmer-Appartments, die 2015 neu auf den Markt gekommen seien. Die Nähe zum Zentrum und den Hochschulen mache St. Peter besonders für Studenten attraktiv.

Der Mittelwert für das gesamte Stadtgebiet sei mit 8,70 Euro pro Quadratmeter deutlich niedriger, mit 26 Prozent seien die Mieten insgesamt auch nur halb so stark gestiegen. Laut Immowelt nimmt auch die Spanne zwischen dem günstigsten und teuersten Stadtteil zu. 2010 hätten sich die Mieten noch zwischen 6,40 Euro pro Quadratmeter in Gibitzenhof und 7,60 Euro pro Quadratmeter in Erlenstegen bewegt. Inzwischen liege die Differenz bei 2,90 Euro.

Hohe Mieten im Norden

Neben St. Peter seien die Mieten besonders in den nördlichen Stadtgebieten wie Thon (plus 38 Prozent), Schniegling und Schoppershof (jeweils plus 35 Prozent) gestiegen. Thon sei eines der beliebtesten und gleichzeitig teuersten Stadtviertel, hochpreisige und neuwertige Immobilien hätten die Mieten nach oben getrieben (9,30 Euro pro Quadratmeter). Ähnlich sei die Entwicklung in Schniegling (9,20 Euro pro Quadratmeter) und Schoppershof (9,30 pro Quadratmeter) verlaufen.

Südliche Stadtteile am preiswertesten

Die südlichen Stadtteile liegen laut den Analyseergebnissen größtenteils unter dem Mittelwert für ganz Nürnberg. Generell gelte, dass die Mieten günstiger werden, je weiter man sich an den Südlichen Stadtrand bewege. Nach Katzwang seien die Mieten in Fischbach mit 7,90 Euro pro Quadratmeter sowie Reichelsdorf und Worzeldorf mit jeweils acht Euro pro Quadratmeter am niedrigsten.

Für Mieter, die auf der Suche nach zentrumsnahen aber günstigen Wohnungen sind, seien Steinbühl (acht Euro pro Quadratmeter), St. Leonhard, Röthenbach (jeweils 8,20 Euro pro Quadratmeter), Muggenhof und Eibach (jeweils 8,30 Euro pro Quadratmeter) gute Alternativen. (kl)

Foto: Shutterstock


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