Anzeige
14. März 2016, 14:47
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hypoport kann Ebit mehr als verdoppeln

Der Finanzdienstleister Hypoport erzielte sowohl im Umsatz als auch im Ertrag 2015 neue Bestwerte. Der Ertrag vor Zinsen und Steuern konnte mehr als verdoppelt werden.

Gewinn Shutterstock 69652126-Kopie-21 in Hypoport kann Ebit mehr als verdoppeln

Hypoport erwartet auch 2016 Umsatzsteigerungen.

Der Konzernumsatz erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr von 112 Millionen Euro auf 139 Millionen Euro. Der Ertrag vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich mit 19,3 Millionen Euro (2014: 7,9 Millionen Euro) mehr als verdoppelt. Das Ergebnis je Aktie habe sich um 172 Prozent von 0,96 Euro auf 2,61 Euro erhöht.

Der Geschäftsbereich Finanzdienstleister habe das Transaktionsvolumen des Marktplatzes Europace gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent von 36,2 Milliarden Euro auf 45,2 Milliarden Euro gesteigert. Dabei sei das abgewickelte Immobilienfinanzierungsvolumen mit einem Plus von 28 Prozent über das Marktwachstum hinaus gestiegen. Insgesamt wurden 54 neue Partner hinzugewonnen. Der Geschäftsbereich habe mit 44 Millionen Euro ein Umsatzwachstum von 28 Prozent erzielt. Das EBIT sei von 5,6 Millionen Euro auf 10,1 Millionen Euro gestiegen.

Privatkundenbereich steigert Marktanteil

Der Geschäftsbereich Privatkunden baute nach Unternehmensangaben sein Finanzierungsvolumen um 44 Prozent auf 9,05 Milliarden Euro aus (2014: 6,3 Milliarden Euro) und steigerte dadurch seinen Marktanteil. Unterstützt worden sei diese Entwicklung durch Europace 2 und das Wachstum des Dr. Klein Franchisesystems von 397 auf 437 Baufinanzierungs-Spezialisten.

Dadurch habe das Privatkundengeschäft mit 78,6 Millionen Euro ein Umsatzplus von 23 Prozent erreicht (2014: 63,9 Millionen Euro). Und obwohl der Ertrag letztmalig durch das Versicherungsgeschäft in Form einer hohen Risikovorsorge in Höhe von 1,5 Millionen Euro für Vorschüsse belastet worden sei, konnte das EBIT von 1,9 Millionen Euro auf 7,4 Millionen Euro gesteigert werden.

Bisher erfolgreichste Geschäftszahlen

Der Geschäftsbereich Institutionelle Kunden habe sein Finanzierungsvolumen um 26 Prozent auf 2,08 Milliarden Euro gesteigert. Mit einem EBIT von 6,6 Millionen Euro (2014: 4,5 Millionen Euro) und einem Umsatz von 17,3 Millionen Euro (2014: 14,5 Millionen Euro) habe der Geschäftsbereich in 2015 ebenfalls seine bisher erfolgreichsten Geschäftszahlen erwirtschaftet.

“Der Bedarf an zusätzlichem Wohnraum ist ungebrochen hoch. Auch in den kommenden Jahren wird „Wohnen“ somit ein Wachstumsmarkt bleiben. Ausufernde Regulierung und Margendruck bei Banken und Versicherungen beschleunigen die Digitalisierung der Finanzdienstleistung. Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir im Rahmen unserer Prognose deshalb von einem prozentual leicht zweistelligen Umsatz- und Ertragswachstum aus.” so Ronald Slabke, Vorsitzender des Vorstands der Hypoport AG. (kl)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Ab dem 16. Februar am Handel.

 

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien

Versicherungen

Drei Wege zu mehr Weiterempfehlungen

Weiterempfehlungen sind ein wichtiges Instrument bei der Neukundengewinnung. Doch welche Möglichkeiten haben Versicherer und Berater, um eine grundsätzliche Empfehlungsbereitschaft des Kunden in eine tatsächliche Weiterempfehlung zu verwandeln?

mehr ...

Immobilien

C- und D-Standorte: Hier lohnt sich ein Immobilieninvestment

Wohnimmobilien gehören zu den gefragtesten Investments bei institutionellen Investoren und Privatkäufern. Manche Märkte sind jedoch bereits regelrecht leergefegt. Auf der Suche nach Alternativen rücken nun auch C- und D-Standorte verstärkt in den Fokus der Anleger.

mehr ...

Investmentfonds

HSH Nordbank stark umworben

Beim Kieler Finanzministerium stehen derzeit die Bieter für die HSH Nordbank offenbar in einer Schlange. Für die Landesregierung wäre der Verkauf sicherlich ein Erfolg, der kurz vor der Wahl gelegen kommt.

mehr ...

Berater

Bafin-Beraterregister: “Normalisierung des Beschwerdeaufkommens”

Im vergangenen Jahr wurden fast 5.200 Beschwerden von Bankkunden an das Mitarbeiter- und Beschwerderegisters der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin) gemeldet. Damit sind rund 700 Bescherden weniger als im Vorjahr eingegangen.

mehr ...

Sachwertanlagen

KGAL platziert 930 Millionen Euro bei Institutionellen

Die KGAL Gruppe aus Grünwald hat im Geschäftsjahr 2016 fast 930 Millionen Euro an institutionellem Kapital eingeworben und damit das neu gezeichnete Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um 36 Prozent gesteigert.

mehr ...

Recht

Lebensversicherungen von der Steuer absetzen: Was ist zu beachten?

Die Lebensversicherung zählt nach wie vor zu einer der beliebtesten Vorsorgeversicherungen in Deutschland. Sie zählt aus steuerlicher Sicht zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen und kann damit bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Gastbeitrag von Dr. Viktor Becher, Getsurance

mehr ...