1. Februar 2016, 14:51

Investments in Pflegeimmobilien bleiben Wachstumsmarkt

Das Transaktionsvolumen für Pflegeimmobilien und Seniorenresidenzen ist nach einer aktuellen Analyse des Immobilienberatungsunternehmens CBRE im Jahr 2015 um drei Prozent auf rund 834 Millionen Euro gestiegen. Internationale Investoren dominierten den Markt.

Pflege in Investments in Pflegeimmobilien bleiben Wachstumsmarkt

Der Pflegeimmobilienmarkt verzeichnet seit 2007 ein ununterbrochenes Wachstum.

“Die Assetklasse Pflegeimmobilie etabliert sich mehr und mehr und das erneut gestiegene Transaktionsvolumen belegt das hierzulande spürbar gestiegene Interesse der nationalen wie internationalen Investoren an dieser alternativen Immobilienanlageklasse”, sagt Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland. Seit dem zyklischen Tief des Jahres 2007 sei der Transaktionsumsatz mit einer jährlichen Wachstumsrate von 23 Prozent gewachsen. 2015 stieg das Transaktionsvolumen zum siebten Mal in Folge.

Portfoliotransaktionen ausländischer Investoren dominieren den Markt

Knapp zwei Drittel des gesamten Volumens wurden laut den Analyseergebnissen im Rahmen von Portfoliotransaktionen umgesetzt. Diese wurden vorwiegend von ausländischen Investoren aus Nordamerika und Skandinavien getätigt.Die größten Investoren mit einem Anteil von über 70 Prozent stellten offene Immobilienfonds/Spezialfonds sowie Asset- und Fondsmanager dar.

“Vor allem auf dieses Segment spezialisierte Fondsmanager und börsennotierte Unternehmen setzten auf die unabänderlichen Fundamentalfaktoren einer rasch alternden Gesellschaft in Deutschland und der weiter steigenden Nachfrage nach professionell erbrachten Pflegeleistungen”, so Dirk Richolt, Head of Real Estate Finance bei CBRE in Deutschland.

Transaktionsvolumen wird durch begrenztes Produktangebot gebremst

Hinzu kämen steigende Auslastungsquoten und die weiteren Konsolidierungen privater Träger, die für einen steigenden Wettbewerb und damit für eine weitere Professionalisierung des Marktes sorgen würden. Verbesserte Vertriebsergebnisse seien aber auch ein Grund dafür, warum kein höheres Transaktionsvolumen erzielt wurde. Auch in der Anlageklasse der Pflegeimmobilien mache sich ein limitiertes Produktangebot bemerkbar.

“2015 wurde angesichts der höheren Auslastung und vorzeitiger Mietvertragsverlängerungen mit den Betreibern das eine oder andere verkaufsfähige Produkt wieder vom Markt genommen, da der allgemeine Verkaufsdruck geringer wird und sich die Eigentümer mit ihren Bestandsinvestments recht wohl fühlen”, so Richolt. (kl)

Foto: Shutterstock


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