Anzeige
Anzeige
4. Februar 2016, 08:59
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

KfW-Fördermilliarden auf zweithöchstem Wert seit Finanzkrise

Die staatliche KfW Bankengruppe hat 2015 nochmals mehr Fördergelder bereitgestellt als im bereits starken Vorjahr – unter anderem wegen Hilfen für den Bau von Flüchtlingsunterkünften.

KfW in KfW-Fördermilliarden auf zweithöchstem Wert seit Finanzkrise

Im Inland reichte die KfW Bankengruppe in 2015 Fördermittel in Höhe von 50,5 Milliarden Euro aus.

Insgesamt sagte das Institut Kredite in Höhe von 79,3 Milliarden Euro zu, wie die KfW Bankengruppe am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Das ist nach der Finanzkrise 2007/2008 der zweithöchste Wert seit dem Rekordjahr 2010 mit einem Fördervolumen von 81,4 Milliarden Euro und liegt um sieben Prozent über dem Vorjahreswert (74,1 Milliarden Euro).

Starke Nachfrage nach Wohnungsbaufinanzierungen

Das inländische Fördergeschäft erreichte ein Zusagevolumen in Höhe von 50,5 Milliarden Euro (2014: 47,6 Milliarden Euro) und hat im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent zugelegt.

Der Anstieg sei sowohl auf die anziehende gewerbliche Finanzierungsnachfrage als auch auf die starke Nachfrage bei Wohnungsbaufinanzierungen zurückzuführen.

1,5 Milliarden Euro für Flüchtlingswohnungen

Allein für den Bau von Wohnungen und Erstunterkünften für Flüchtlinge stellte die Förderbank Kommunen Mittel von gut einer Milliarde Euro bereit.

Wegen der hohen Nachfrage wurde dieses Programm im Januar nochmals um 500 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro aufgestockt. Mit diesem bereits im Januar 2016 ausgeschöpften Gesamtvolumen können nach Angaben der KfW insgesamt bis zu 150.000 Unterkunftsplätze entstehen.

Quelle: dpa-AFX / bk

Foto: KfW

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Betriebsrenten: Runter mit den Risiken

Große deutsche Unternehmen drängen darauf, im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung die Risiken für Unternehmen zu begrenzen. Das ist das Fazit einer Expertenbefragung bei der diesjährigen Aon Hewitt Executive Conference.

mehr ...

Immobilien

Standort-Ranking: München auf Platz eins

Die Wirtschaftswoche hat gemeinsam mit Immobilienscout24 Lebensqualität und Wachstumspotenzial deutscher Städte untersucht. Das Ergebnis stellen sie im Städteranking 2016 vor.

mehr ...

Investmentfonds

Wassermangel erföffnet riesige Renditechancen

Christian Petter, CEO Deutschland bei BNP Paribas Investment Partners hat mit Cash. über die hohen Renditechancen bei Wasserinvestments gesprochen.

mehr ...

Berater

Achtung Scheinselbständigkeit: Gerade Versicherungsvertreter sind betroffen

Die Frage der Scheinselbständigkeit betrifft viele Versicherungsvertreter. Formal betrachtet sind diese zwar meist als Handelsvertreter nach § 84 HGB beschäftigt, tatsächlich liegt jedoch oftmals ein Angestelltenverhältnis vor. Gastbeitrag von Maike Ludewig, Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte

mehr ...

Sachwertanlagen

Mehr als doppelt so viel Windstrom aus der Nordsee

In der Nordsee sind seit dem vergangenen Jahr viele neue Windparks ans Netz gegangen. Entsprechend gestiegen sind die Strommengen, die ins Netz fließen. Sie leisten einen spürbaren Beitrag zur Versorgung.

mehr ...

Recht

Autonomes Fahren: Viele Unbekannte

Im Juli 2016 veröffentlichte das Handelsblatt Auszüge aus dem von Verkehrsminister Alexander Dobrindt erarbeiteten Gesetzentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, um das voll autonome Fahren in Deutschland zu ermöglichen. Die bislang bekannten Passagen lassen gravierende Neuerungen erwarten und geben bereits jetzt Anlass zu kontroversen Diskussionen. Gastbeitrag von Dr. Thomas Grünvogel, CMS

mehr ...