Anzeige
Anzeige
23. März 2016, 08:40
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neubau treibt Preise auf Nürnbergs Wohnungsmarkt

Die Kaufpreise auf dem Immobilienmarkt Nürnbergs sind mit einer Zunahme um 81 Prozent in den letzten fünf Jahren stärker gestiegen als in Hannover, Düsseldorf und Dresden. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Immobilienportals Immowelt.

Nu Rnberg-shutterstock-Kopie in Neubau treibt Preise auf Nürnbergs Wohnungsmarkt

Wer günstige Wohnungen in Nürnberg sucht, muss südlich des Zentrums kaufen.

Der Quadratmeter koste aktuell im Median für das gesamte Stadtgebiet 2.518 Euro, 2010 seien es noch 1.393 Euro gewesen. Verantwortlich für die Preissteigerungen seien vor allem viele exklusive Neubauwohnungen, die in den letzten Jahren auf den Markt kamen.

Bevölkerungsanstieg treibt Preise

Ein weiterer Grund sei der Bevölkerungsanstieg. Seit 2012 verbuche Nürnberg 10.000 Einwohner mehr. Die geringe Arbeitslosenquote, das große Bildungsangebot und die kulturelle Vielfalt würden die Attraktivität der Stadt erhöhen.

Im Vergleich mit anderen deutschen Städten in der Größenordnung von 450.000 bis 600.000 Einwohner hätten Eigentumswohnungenin der Frankenmetropole mit einem Plus von 81 Prozent die größte Wertsteigerung erfahren. Dahinter folgen laut Immowelt mit etwas Abstand Hannover (plus 68 Prozent), Düsseldorf (plus 60 Prozent) und Dresden (plus 49 Prozent). Aktuell liegen die Kaufpreise in Nürnberg zwischen Dresden (1.955 Euro) und Düsseldorf (2.800 Euro).

Verdopplung der Preise

In sechs Nürnberger Stadtteilen hätten sich die Preise für Eigentumswohnungen in fünf Jahren verdoppelt. Besonders in den nördlich der Innenstadt gelegenen Vierteln seien die Preise seit 2010 stark gestiegen. Spitzenreiter sei der Stadtteil Gärten hinter der Veste mit einem Plus von 165 Prozent.

2010 hätten Wohnungen dort noch 1.542 Euro pro Quadratmeter gekostet, aktuell müssten Käufer 4.086 Euro zahlen. Zahlreiche Neubauwohnungen, die durch Großprojekte wie die Nordstadtgärten oder die Mariensuiten auf den Markt kamen, seien ein Grund für diesen Anstieg.

Teurer Norden

Auch in St. Peter ( plus 138 Prozent), Großreuth hinter der Veste (plus 128 Prozent), Thon (plus 127 Prozent), Wöhrd (plus 117 Prozent) und Maxfeld (plus 107 Prozent) sei Wohneigentum heute mehr als doppelt so teuer wie 2010. Somit seien Thon mit 3.808 Euro pro Quadratmeter und Katzwang (3.381 Euro) auch auf Platz zwei und drei der teuersten Stadtteile. In Großreuth hinter der Veste müssten Käufer 3.337 Euro pro Quadratmeter bezahlen, in Maxfeld 3.160 Euro.

Vergleichsweise günstige Wohnungen würden Interessenten südlich des Zentrums finden. Mit Quadratmeterpreisen von 1.698 Euro sei Gibitzenhof der preiswerteste Stadtteil. Auch in der Gartenstadt (1.845 Euro), Schweinau (1.837 Euro) und Gostenhof (1.872 Euro) würden die Preise noch unter dem Wert für das gesamte Stadtgebiet liegen. (kl)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

“Das wird zu niedrigeren Versicherungsprämien führen”

Martin Wehner, Leiter Private Kfz-Versicherung bei der Allianz Versicherungs-AG, sagt wie sich das autonome Fahren auf Versicherungsprämien, Haftung und Wettbewerb auswirken könnte.

mehr ...

Immobilien

BVID-Vorstand kritisiert WIKR

Neue Kritik an der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR): Dr. Joachim Klare, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands der Immobilienfinanzierer (BVID), bemängelt, dass die Richtlinie den Baufinanzierungsmarkt ohne Not einschränke.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank betont Stärke

Die gewaltigen Probleme der Deutschen Bank alarmieren Börse und Politik. Feilen Bundesregierung und Finanzaufseher bereits an einem Rettungsplan für den Fall einer bedrohlichen Schieflage des größten deutschen Geldhauses? “Diese Meldung ist falsch. Die Bundesregierung bereitet keine Rettungspläne vor”, stellte das Finanzministerium am Mittwoch klar.

mehr ...

Berater

Auch Rat der EU fordert PRIIPs-Verschiebung

Nach dem EU-Parlament spricht sich auch der Rat der EU, also die Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten, für eine Verschiebung der EU-Verordnung über Basisinformationsblätter aus.

mehr ...

Sachwertanlagen

Publity weiter auf Einkaufstour

Die Publity AG hat das zweite Fondsobjekt für den geschlossenen alternativen Investmentfonds (AIF) „publity Performance Fonds Nr. 8“, der sich aktuell in der Platzierung befindet, erworben.

mehr ...

Recht

BaFin untersagt erneut unerlaubte Geschäfte

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat Ahmed Salameh, Augsburg, mit Bescheid vom 12. September 2016 aufgegeben, das Einlagengeschäft sowie die Anlageverwaltung einzustellen und abzuwickeln.

mehr ...