Anzeige
8. Februar 2016, 08:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wie die Risikolebensversicherung die Erbschaft sichert

Häufig wird eine Risikolebensversicherung (RLV) zur finanziellen Absicherung des Lebenspartners sowie der Kinder abgeschlossen, falls der Hauptverdiener verstirbt. Oder sie dient im Rahmen der Finanzierung einer selbstgenutzten Immobilie zur Absicherung des Darlehens. Doch sie kann auch eine Erbschaft sichern.

Gastbeitrag von Versicherungsmakler Gerd Kemnitz

Risikolebensversicherung

Gerd Kemnitz: “Es ist für Eigentümer einer selbstgenutzten Immobilie auch nach Rückzahlung aller Darlehen durchaus sinnvoll, eine Risikolebensversicherung in Höhe des Erbschaftsanspruchs anderer Erben an der Immobilie zu haben.”

Denn was passiert, wenn ein (Mit-)Eigentümer eines selbstgenutzten Eigenheimes oder einer solchen Eigentumswohnung verstirbt?

Ein Eigenheim kann man nicht teilen

Ohne Testament gehört sein Immobilienanteil zur Erbmasse und wird entsprechend der gesetzlichen Erbfolge auf die Erben verteilt. War der Erblasser beispielsweise zu 50 Prozent Miteigentümer eines Eigenheimes und hat eine Witwe und ein Kind (eventuell aus erster Ehe) hinterlassen, so hätte dieses Kind Anspruch auf 25 Prozent des Immobilienwertes.

Lebten die Eigentümer ohne Trauschein zusammen, kann sich der Anspruch des Kindes am Immobilienwert sogar auf 50 Prozent erhöhen, denn ohne Testament würde die überlebende Partnerin nichts werben.

Hat die Witwe oder überlebende Partnerin dann nicht genügend andere liquide Mittel, um den Erbschaftsanspruch des Kindes auszuzahlen, kann sogar eine Teilungsversteigerung erforderlich werden.

Selbst ein Testament kann das Problem nicht vollständig lösen, denn der Pflichtteil muss dem Kind erhalten bleiben. Deshalb ist es für Eigentümer einer selbstgenutzten Immobilie auch nach Rückzahlung aller Darlehen durchaus sinnvoll, eine Risikolebensversicherung in Höhe des Erbschaftsanspruchs anderer Erben an der Immobilie zu haben.

Seite zwei: An die Erbschaftssteuer denken

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

Presse: Regierung will Haftung bei Betriebsrenten lockern

Mit einer Reform der Betriebsrenten will die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge die Haftungsregeln für Unternehmen lockern.

mehr ...

Immobilien

Lage-Rating Berlin: Die besten Chancen

In welchen Teilen Berlins haben Investoren und Kapitalanleger beste Investitionsperspektiven? Das Lage-Rating von Immobilienscout24 und Handelsblatt Online gibt die Antwort. Die Analyse des Berliner Immobilienmarktes ist der Auftakt für eine insgesamt vierteilige, wöchentliche Lage-Rating-Serie.

mehr ...

Investmentfonds

Pictet stellt Zahlen für das erste Halbjahr vor

Die Pictet-Gruppe  gab heute in Genf die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr bekannt. Der Gewinn ging bei den Schweizern gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück.

mehr ...

Berater

Verbraucherstimmung verbessert sich

Die Deutschen sind weiter in Kauflaune – allen Sorgen um Brexit, Flüchtlinge oder Terror zum Trotz. Nach Ansicht von Konsumforschern hat das vor allem einen Grund.

mehr ...

Sachwertanlagen

Primus Valor: Investitionsphase des ICD 7 ist beendet

Der Publikums-AIF Immochance Deutschland 7 Renovation Plus (ICD 7) von Primus Valor ist rund sechzehn Monate nach dem Vertriebsstart vollständig investiert. Das Beteiligungsangebot hat nach Angaben des Unternehmens das geplante Gesamtinvestitionsvolumen von 71 Millionen Euro wie prognostiziert erreicht.

mehr ...

Recht

Rechtsfragen zur Digitalisierung, Teil 4: “Technische Kreativität erforderlich”

Bei einer Online-Vertriebsplattform ist es nur schwer nachvollziehbar, ob ein Anleger die Texte aufmerksam liest und versteht. Es ist ungewiss, wie die Rechtsprechung die vermeintlichen Ansprüche eines nichtlesenden Anlegers bewerten wird. Gastbeitrag von Dr. Gunter Reiff, RP Asset Finance Treuhand

mehr ...