Anzeige
Anzeige
15. Februar 2017, 09:57
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Was bin ich?” oder die Krux der Spezialisierung

Erich Franzlhuber: “Zahn- und HNO-Arzt sowie Vermittlung von Strom-, Gas- und Handyverträgen”. Wem käme diese Sammlung an Fähigkeiten nicht spanisch vor?

Kolumne von Joachim Leuther, BS Baugeld Spezialisten

Spezialisierung

“Auch wenn man die schönste Website baut – wird sie Kunden bringen? Es müssen Marketingmaßnahmen gefahren werden. Ansonsten hat man die schönste Seite – die allerdings niemand besucht.”

Die meisten Vermittler wünschen sich mehr Kunden. Doch Akquise – ohne ernsthaften Einsatz digitaler Instrumente – ist nicht mehr machbar.

Investitionen in Digitalisierung und die Möglichkeiten, auf vielen Kanälen mit Kunden zu kommunizieren, sind kostspielig. Aus diesem Grund hört man häufig, die neue Website “sei noch im Aufbau”. Es ist aber auch schwierig. Man hat den Eindruck, jede Woche wird eine Innovation durch die Digitallandschaft getrieben.

Unterstützungstools bringen keine Kunden

Wie soll man entscheiden und investieren, wenn das, was man da in Auftrag gibt, in einem halben Jahr möglicherweise schon zum Alteisen gehört? Weil Kunden neuerdings eine neue, bizarre App benutzen, die es bei Auftragsvergabe noch gar nicht gab? Es gibt Unterstützungstools von IT-Dienstleistern, Produktgebern, Pools etc. Aber bringen diese Tools neue Kunden? Es ist zu bezweifeln.

Wenn man Digitalisierung anhand einer Website beleuchtet, muss diese auf dem heutigen Stand der Technik sein. Sie sollte interessant, einprägsam und leicht zu bedienen sein sowie möglichst zur Interaktion auffordern. Natürlich muss sie sich allen Geräten – also PC, Smartphone, Tablets – anpassen. Kommunikation sollte in Jetzt-Zeit möglich sein.

Website allein schafft keine Nachfrage

Auch wenn man heute die schönste Seite baut – wird sie Kunden bringen? Es müssen Marketingmaßnahmen wie zum Beispiel Suchmaschinenmarketing (SEM) oder Suchmaschinenoptimierung (SEO) gefahren werden. Ansonsten hat man die schönste Seite – die allerdings niemand besucht.

Eine Website an sich schafft keine Nachfrage oder erzeugt Googles Interesse. Sie ist der zentrale Anlaufpunkt, wenn Nachfrage erzeugt wurde. Also müssen neben den Kosten für eine Website, die vielleicht schon in sechs Monaten ein Update braucht, auch Aufwendungen für eine Marketingkampagne eingeplant werden. Mit der Kampagne lockt man dann Kunden an, die just in dem Moment mit einem chatten wollen, wenn man gerade beim Essen sitzt.

Seite zwei: Breite ohne Fachtiefe ist schleichendes Gift

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Websites der Versicherer beliebter als Vergleichsportale

Versicherungskunden ziehen weiterhin die Internetseiten der Versicherungsgesellschaft (zehn Prozent) gegenüber Vergleichsportalen (sieben Prozent) beim Abschluss vor. Dies ist das Ergebnis der Studie “Kundenmonitor e-Assekuranz 2016” des Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...