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18. November 2005, 00:00
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Asien ist attraktiv für Hedgefonds

Der international tätige Vermögensverwalter Man Investments sieht in Asien ein überdurchschnittliches Potenzial für Hedgefonds, im Markt eine Outperformance zu erzielen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund wachsender Konkurrenz im Hedgefonds-Umfeld aber auch durch traditionelle Investmentstrategien suchen Hedgefonds-Manager kontinuierlich nach neuem Alpha-Potenzial ? Renditemöglichkeiten, die weitgehend unabhängig zur Entwicklunganderer Anlagestrategien sind. Der asiatische Markt werde in diesem Zusammenhang für die Hedgefonds-Anbieter zunehmend attraktiv, so Man Investments.

Allein in diesem Jahr wird er nach Einschätzung von Thomas Della Casa, Mitglied des Anlagestrategieausschusses bei RMF, einer Tochter von Man Investment, um 40 Prozent auf rund 90 Milliarden Dollar wachsen. Besonders in den asiatischen Schwellenländern mit China und Indien an der Spitze sprechen die fundamentalen Rahmendaten für eine Fortsetzung des überdurchschnittlichen Wachstumsprozesses.

Als Folge der wirtschaftlichen Entwicklung hat das Interesse von Hedgefonds an asiatischen Schwellenländern stark zugenommen, zumal wesentliche ? allerdings nicht alle ? Risikofaktoren wie Kreditqualität oder Währungsstabilität in den letzten Jahren entschärft wurden. Generell sind viele asiatische Märkte kaum analysiert, teilweise unterbewertet und zeichnen sich durch ineffiziente Strukturen und Volatilitäten aus, die von Hedgefonds-Managern identifiziert und zur Generierung von Alpha genutzt werden können. Darüber hinaus sind die liquiden Mittel auf den asiatischen Märkten oft noch unzureichend, so dass Hedgefonds diese Liquiditätslücken füllen.?Der asiatische Markt hat gegenwärtig mit 1,5 Prozent einen noch vergleichsweise geringen Anteil am globalen Hedgefonds-Volumen. Der Investmentfokus liegt mit 55 Prozent aufLong/Short Equities, gefolgt von Multi-Strategy-Ansätzen mit 16 Prozent?, erklärt Adrian Gmür, Head of Business Development Asia, RMF. Die überwiegende Anzahl der asiatischen Hedgefonds-Manager agieren ?offshore? und sind in Großbritannien (20 Prozent), den USA (18 Prozent) und Australien (16 Prozent) domiziliert, wobei die meisten Hedgefonds-Manager nur kleine bis mittlere Volumina ? von weniger als zehn Millionen bis rund 200 Millionen Dollar ? verwalten.

Nur wenige Manager, so Gmür weiter, betreuen mehr als 200 Millionen Dollar an Kundengeldern. Zurzeit gibt es rund 50 bis 100 auf Asien fokussierte Produkte. Deren Zahl wird aber nach Einschätzung von Man Investments in den nächsten zwei Jahren markant steigen, zumal damit zu rechnen ist, dass verstärkt global aufgestellte Fund-of-Fund-Anbieter in der Region präsent sein werden. Damit werden privaten und institutionellen Anlegern interessante Anlagemöglichkeiten geboten, ohne dass sie ein risikoreicheres Direktinvestment in diese Wachstumsregion tätigen müssen.

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