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8. Juni 2005, 00:00
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Einstieg in Wandelanleihen günstig

Für den Einstieg in Wandelanleihen ist die momentane Ausgangslage gut. Die Volatilität (Schwankungsbreite) der Aktienmärkte bewegt sich auf historischen Tiefstständen und daraus resultiert ein attraktives Kaufniveau in der Assetklasse Wandelanleihen. Zu diesem Schluss kommt die auf Wandelanleihen spezialisierte Fisch Asset Management AG, Zürich.

Unterstützt wird diese These laut Fisch von einer Merrill Lynch-Analyse, die besagt, dass die implizierte Volatilität liquider europäischer Wandelanleihen mit durchschnittlich 18,6 Prozent derzeit sogar unterhalb des 90-Tages-Durchschnitts der Aktien-Volatilität sowie kurzfristiger Call-Optionen liegt und sich auf einem sehr tiefen Stand befindet.

?Für Wandelanleihen bedeutet der ausgeprägte, seit rund zwei Jahren andauernde Volatilitätsrückgang Bewertungseinbußen. Wenn nun berücksichtigt wird, dass bei ansteigenden Volatilitäten der gleiche Bewertungseffekt zu Gunsten der Wandelanleihen zum Tragen kommt, erklärt dies den günstigen Einstiegszeitpunkt in Wandelanleihen?, beschreibt Roland Hotz, Partner der Fisch Asset Management.

Das tiefe Niveau biete eine Art nicht-korrelierenden Schutz bei negativer Aktienentwicklung, weil stark fallende Aktienbörsen in der Regel deutlich steigende Volatilitäten zur Folge haben. Dass auch die Wandelprämien stark geschrumpft sind und viele Papiere nicht weit über dem Bondwert gehandelt werden, schränk das Rückschlagsrisiko ebenfalls ein.

Während in anderen Segmenten Fonds verschwinden oder fusionieren, geschieht im Bereich Wandelanleihen laut Fisch Asset Management das Gegenteil. Dabei reiche die Produktpalette der angebotenen Fonds von der einfachen ?Aktienersatz-Strategie? über ?Hybride? bis hin zu ?Bondersatz-Strategien? mit oder ohne Währungsabsicherung. Diese und weitere Anlagevarianten würden für eine Vielfalt unter Wandelanleihenfonds sorgen, die die unterschiedlichen Erwartungen der Investoren erfüllen.

?Für konservative Anleger eignen sich Fonds mit ?Bondersatz-Strategien?, die eine geringere Aktiensensitivität, aber größeren Schutz vor Kursrückschlägen gewährleisten. Der ?Aktienersatz-Stratege? setzt auf eine möglichst hohe Partizipation an der erwarteten Aktien-Hausse. Ausgewogene Anleger möchten in erster Linie vom positiven asymmetrischen Risiko-Ertrags-Verhältnis hybrider Wandelanleihen profitieren?, so Hotz.

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