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20. Januar 2005, 00:00
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Fondsbranche greift Versicherer an

Um den deutschen Versicherern Marktanteile abzujagen, wählen Teile der Fondsindustrie neue Vertriebsstrategien. Speziell bei Fondssparplänen wollen mehrere Anbieter künftig mit einer Vorabprovisionierung den Vertrieb erleichtern. Vor dem Hintergrund des Wegfalls des Steuerprivilegs der Kapitallebensversicherung soll so insbesondere den Maklern auf diese Weise der Fondsverkauf schmackhaft gemacht werden.

Nach Cash.-Recherchen arbeitet eine Vielzahl von Investmentgesellschaften an entsprechenden Produkten. Fondsfirmen wie beispielsweise der Deutsche Investment-Trust haben einen Sparplan mit im Voraus bezahlter Provision in der Pipeline. Und Fondsschmieden wie die Veritas SG Investment Trust, Frankfurt, arbeiten bereits an einer weiterentwickelten Variante des traditionellen Sparplans. ?Wir planen Produktkombinationen aus Fondssparplänen und Risikopolicen auf den Markt zu bringen”, kündigt Veritas SG Investment Trust-Geschäftsführer Ralf von Ziegesar an.

Unterdessen geht die Deutsche Bank-Tochter DWS Investments mit dem DWS Zukunftsplan System an den Markt, bei dem sich nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen, der Anleger für eine feste Laufzeit des Sparplans verpflichten muss und die Abschlusskosten auf die ersten zwei Jahre der Laufzeit verteilt werden.

DieVorabprovisionierung ähnelt der bei Assekuranzen üblichen Zillmerung bei der die Provision sofort bei Vertragsabschluss fließt und nicht wie bei einem Fondssparplan traditioneller Prägung, über mehrere Jahre und auf Basis der monatlichen Sparrate.

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