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1. Dezember 2005, 00:00
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Lupus alpha will Talent-Hotel eröffnen

Der Frankfurter Vermögensverwalter Lupus alpha will Strategien und Assetklassen fördern, für die ein besonderes Know-how notwendig ist. ?Wir wollen spezialisierten Investmentansätze eine neue Dynamik verleihen und streben daher an, 2006 das erste Talent-Hotel in Deutschland an den Start zu bringen?, begründet Ralf Lochmüller, Gründungspartner und Sprecher bei Lupus alpha, den jüngsten Vorstoß der Gesellschaft. Ziel ist es, eine Venture-Plattform zu etablieren, auf der Spezialisten und Investoren zusammenfinden und auf der neue Investmentstrategien entwickelt, getestet und zur Marktreife gebracht werden können. Durch das Hotel könnten neue, in Deutschland bislang wenig bekannte Strategien einem echten Praxistest unterziehen und sie nach erfolgreicher, mehrjähriger Erprobungsphase für weitere Investorenkreise öffnen.

Nach der Etablierung als Spezialanbieter in Deutschland plant die Gesellschaftseinen Kundenkreis künftig ebenfalls auf institutionelle Anleger mit Sitz im europäischen Ausland auszuweiten. Um den Anteil ausländischer Investoren am Kundenstamm von derzeit fünf auf mittelfristig 30 Prozent auszubauen, eröffnet Lupus alpha im Januar2006 eine Niederlassung in Wien unter Leitung des Senior RelationshipManagers Gerfried Krifka. 2010 will der Frankfurter Assetmanager beim verwalteten Vermögen die Zehn-Milliarden-Euro-Grenze überschreiten. Die Anzahl derMitarbeiter soll dabei auf ca. 100 Mitarbeiter ansteigen.

?Mit unserer Strategie ?Spezialisierung in den Investmentansätzen bei völliger Bankenunabhängigkeit? haben wir uns in den vergangenen fünf Jahren am Markt etabliert. Mittlerweile gehören wir gemessen am verwalteten Vermögen bei Small und Mid Caps zu den Top 5 unter 30 europäischen Nebenwerte-Teams?, resümiert Lochmüller. Er und seine Partner-Kollegen Matthias Biedenkapp, Christoph Braun und Karl Fickel gründeten Lupus alpha, um ein Unternehmensumfeld zu schaffen, das Qualitäts- und Performanceorientierung maximal unterstützt. Entstanden ist dabei ein unabhängiger Vermögensverwalter mit mittlerweile über 50 Mitarbeitern.

Wesentlicher Faktor für die positive Geschäftsentwicklung seit Start war dieFokussierung auf spezialisierte Investmentansätze. Dort konzentrierte sich die Gesellschaft im ersten Schritt auf europäische Small und Mid Caps unter Leitung des Nebenwerte-Experten Karl Fickel. Mit der Gründung der Lupus alpha Alternative Solutions GmbH und dem Angebot innovativer Absolute Return-Ansätze wurde 2003 eine zweite spezialisierte Produktlinie aufgenommen. Im April 2004 kam der erste nach deutschem Recht aufgelegte Single Hedgefonds hinzu. Im Juni 2005 folgte ein europäischer Micro Cap-Fonds, um das Renditepotenzial europäischer Nebenwerte über alle Segmente konsequent auszuschöpfen.

Von Januar bis Ende November 2005 verzeichnete Lupus alpha Nettomittelzuflüssein Höhe von 600 Millionen Euro. Seit Start akquirierte die Gesellschaft, die sich vor allem auf institutionelle Kunden konzentriert, knapp vier Milliarden Euro Kundengelder. ?Dies belegt den steigenden Bedarf institutioneller Anleger an klar fokussierten und spezialisierten Produkten?, erklärt Christoph Braun, Partner für Relationship Management bei Lupus alpha. Aktuell beläuft sich das verwaltete Vermögen auf 4,7 Milliarden Euro in sieben Publikumsfonds und 52 Spezialfonds beziehungsweise Advisory Mandaten. Die Gelder verteilen sich dabei etwa hälftig auf Small und Mid Caps und auf optionsbasierte Absolute Return-Strategien.

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