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3. Mai 2005, 00:00
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Top-Performer und Small Caps gefragt

Eine gute Performance ist nach Meinung der Fondsgesellschaft Pioneer Investments, München, im derzeitigen Marktumfeld nur mit einem höheren Risiko-Rendite-Profil zu erzielen. Der Grund: Die internationalen Wertpapiermärkte entwickeln sich seitwärts. Im ersten Quartal verzeichnete der S&P 500 Index lediglich an zwei Handelstagen einen Gewinn von mehr als einem Prozent. Auch in Europa kennzeichnet die Märkte eine niedrige Volatilität, also geringe Kursschwankungen. Unter diesen Bedingungen haben es indexnahe Fonds schwer, eine überdurchschnittliche Wertentwicklung zu erzielen, so das Investmenthaus.

?Die besten Titel haben sich in den vergangenen Monaten von der Entwicklung ihrer Branchen abgekoppelt und sehr gute Ergebnisse erzielt?, erläutert Andrew Arbuthnott, der Pioneer-Investments-Fondsmanager des Top European Players. Rund 80 Prozentpunkte beträgt die Differenz zwischen einzelnen Titeln in der Investitionsgüterindustrie. Im Segment Einzelhandel sind es knapp 50 Prozentpunkte. ?Diese Unterschiede zeigen, dass sich auch bei seitwärts verlaufenden Märkten mit den solidesten und wachstumsstärksten Titeln eine solide Rendite erzielen lässt?, so Arbuthnott.

Auch Nebenwerte koppeln sich in der Regel vom allgemeinen Marktgeschehen ab. Eine historische Betrachtung zeigt, europäische Nebenwerte entwickeln sich selten parallel zu den Blue Chips. Für das derzeitige Marktumfeld bedeutet dies: Kleine Unternehmen bieten ein deutlich größeres Wachstumspotenzial. Dabei betrug ihre Volatilität in den vergangenen zwei Jahren nur rund zwölf Prozent. ?Nebenwerte weisen derzeit ein günstiges Verhältnis von Rendite zu Volatilität auf und sind daher ein attraktives Investment?, fasst Pioneer-Fondsmanagerin Cristina Matti zusammen. Auch seien Nebenwerte relativ unabhängig von Währungsschwankungen, da sie vor allem in ihren jeweiligen Heimatmärkten aktiv seien, so Matti weiter.

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