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12. Dezember 2006, 00:00
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Comgest zieht erste Deutschland-Bilanz

Die unabhängige französische FondsgesellschaftComgest konnte die deutschenverwalteten Gelder seit Eröffnung des Deutschlandbüros vor einem Jahr von 250Millionen Euro auf 600 Millionen Euro erhöhen. Das gesamte Fondsvolumenvon Comgest von 5,6 auf 7 Milliarden Euro anstieg.?Der Erfolg spricht für unsere Fonds und die Entscheidung, eine Niederlassung inDeutschland zu eröffnen?, freut sich Jan-Peter Dolff, Geschäftsführer von ComgestDeutschland und fährt fort: ?Bei den Mittelzuflüssen handelt es sich praktisch ausschließlichum institutionelle Gelder.? Gerade bei Großinvestoren in Deutschland seidie Nachfrage nach Nischenprodukten, wie den Emerging Market-Fonds von Comgest,hoch. Die langfristig orientierte Investmentstrategie, die die Volatilität der Fondsgering hält, mache die Produkte gerade für institutionelle Investoren interessant.

Dassin Deutschland zusätzlich die Präsenz vor Ort dem Erfolg zuträglich ist, habe das letzteJahr gezeigt. Während im Ausland institutionelle Anleger auf erfolgreiche Asset Manageraufmerksam werden und diese selber ansprechen, ergreifen deutsche Investorennur selten die Initiative, sondern überlassen dies der Fondsgesellschaft.

Auch für die Zukunft zeigt sich Dolff zuversichtlich: ?Wir erwarten durch dieNähe zu den Investoren in Deutschland weitere Mittelzuflüsse?, und führt weiter aus: ?Wirwerden uns künftig verstärkt auf Sparkassen als Kunden konzentrieren.?

Für dasDeutschlandbüro in Düsseldorf wird er noch einen weiteren Mitarbeiter einstellen.Comgest verfolgt bei all ihren Fonds einen qualitätsgetriebenen Investmentstil. Unterdem Begriff ?Quality Growth? werden nur solche Aktien erworben, die hinsichtlichWachstum und Bilanzqualität strengen Auswahlkriterien gerecht werden. Die Fondssind daher stark konzentriert ? häufig werden nur 25-35 Aktien in einem Portefeuillegehalten. Die einmal ausgewählten Werte werden lange beibehalten (Umschlagshäufigkeitca. 20 Prozent pro Jahr).

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