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19. April 2006, 00:00
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Risikoaverse Fonds stark gefragt

Der deutschen Investmentbranche flossen im ersten Quartal 2006 netto 23,2 Milliarden Euro zu. Das sind nur rund 200 Millionen Euro mehr als im ersten Quartal des Vorjahres. Dies geht aus der aktuellen Statistik des Frankfurter BVI Bundesverband Investment und Asset Management hervor.

Wertsicherungs-Fonds zählten mit einem Zufluss von netto 1,2 Milliarden Euro ebenso zu den Lieblingen der Anleger wie Mischfonds (plus 2,6 Milliarden) und Geldmarktfonds (plus 4,9 Milliarden). Herbe Verluste mussten erneut die offenen Immobilienfonds hinnehmen, die von Januar bis März 2006 rund 7,5 Milliarden Euro Nettomittelabfluss verzeichneten. Bereits im ersten Quartal 2005 zogen Anleger Gelder in Höhe von 580 Millionen Euro ab.

Aktienfonds bilden mit 189,7 Milliarden Euro trotz der seit 2001 stark schwankenden Nachfrage die stärkste Gruppe der Publikumsfonds. Das Volumen von Aktienfonds ist in den vergangenen zwölf Monaten mit 35 Prozent wesentlich kräftiger gestiegen als das von Geldmarkt- oder Rentenfonds.Das in offenen Immobilienfonds angelegte Kapital ist im März 2006 um 2,1 auf 74,9 Milliarden Euro gesunken, seit 31. März 2005 sogar um 13,1 Milliarden Euro.Hedgefonds verwalten derzeit insgesamt 1,5 Milliarden Euro, was einer Verfünffachung innerhalb der vergangenen zwei Jahre entspricht.

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