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18. Juli 2006, 00:00
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Umfrage: Fondskosten in der Kritik

Die Transparenz der Kosten für Investmentfonds muss deutlich erhöht werden. Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung der Research-Firma Lipper Fitzrovia, London. 77 Prozent der 40 befragten Chief Financial und Operating Officers großer Vermögensverwalter befürworten, das Zu-standekommen jährlicher Vertriebsgebühren besser zu erklären. 51 Prozent erwarten zudem, dass die Ausgabeaufschläge in Europa gänzlich verschwinden werden.

Ed Moisson, Director of European Fiduciary Operations bei Lipper Fitzrovia, sieht darin jedoch nicht zwangsläufig einen Vorteil für Anleger: ?Investmentgesellschaften verwei-sen bei steigenden Managementgebühren auf sich verteuernde Vertriebsleistungen als Grund.? Darüber hinaus würde die Ab-schaffung des Ausgabeaufschlags lediglich den Druck auf die jährlich anfallenden Ver-waltungskosten erhöhen, so Moisson.

Folgerichtig erklärten 87 Prozent der be-fragten Finanzvorstände, dass sich Per-formance-Gebühren, wie sie bei alternati-ven Investments üblich sind, auch bei trad-tionellen Produkten wie Aktien- oder Ren-tenfonds etablieren werden. Laut Moisson wird die Gebührenproblematik ein wesent-licher Bestandteil bei der Fortentwicklung der Ucits III-Richtlinie sein (siehe Beitrag auf dieser Seite).

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