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5. Juni 2007, 00:00
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Toros: Investmentrecht nachbessern

Die Anlegerschutzvereinigung Toros Corporate Governance Fonds GmbH, Bad Soden, fordert Verbesserungen bei der vorgesehenen Novellierung des Investmentgesetzes. Nach Meinung von Toros sind in der aktuellen Gesetzesvorlage Anleger den Interessen der Fondsanbieter bei den teilweise extrem hohen Transaktionskosten weiterhin schutzlos ausgeliefert.

Toros-Geschäftsführer Johannes Gerlinger schildert dazu ein Beispiel aus der Praxis: ?Ein Aktienfonds, der wie ein Indexfonds benchmarkneutral verwaltet wurde, ist von der Fondsgesellschaft jährlich bis zu 38 Mal komplett umgeschichtet worden. Dabei sind entsprechend hohe Transaktionskosten angefallen. Der Fonds wurde nach etwa drei Jahren mit 33 Prozent Underperformance zur Benchmark liquidiert. Die Angabe der genauen Höhe der Transaktionskosten wird bis heute von der Kapitalanlagegesellschaft verweigert. Da die Anleger die genauen Kosten nicht kennen, scheitern sie vor Gericht mit ihren Schadensersatzansprüchen.?

In einem offenen Brief an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages mahnt Toros deshalb eine Beseitigung dieses schwerwiegenden Mangels durch eine entsprechende Modifizierung der Gesetzesvorlage an.

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