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1. Dezember 2008, 00:00
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Anleger strafen Euro-Fondsindustrie ab

Dem Branchenverband Efama zufolge hat die europäische Fondsindustrie in den ersten neun Monaten dieses Jahres Nettoabflüsse in Höhe von 193 Milliarden Euro verbucht, alleine 92 Milliarden Euro zogen Anleger im dritten Quartal aus Ucits-konformen Fonds ab. Mit einem Minus in Höhe von 134 Milliarden Euro litten Aktienfonds im laufenden Jahr am meisten unter dem schwierigen Marktumfeld, gefolgt von Renten- und Mischfonds. Die einzigen Anlagen, die überhaupt Netto-Zuflüsse verzeichneten, waren Geldmarktfonds.

Das gesamte in Ucits-Fonds verwaltete Vermögen fiel im dritten Quartal um 6,4 Prozent auf 5,2 Billionen Euro.

Unter dem Label Ucits (Undertakings for Collective Investments) werden Produkte geführt, die den sogenannten Ogaw (Organismus für gemeinsame Anlage in Wertpapieren)- Richtlinien und Zulassungsanforderungen zur Koordinierung des europaweiten Wertpapierhandels entsprechen. (hb)

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