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21. Februar 2008, 00:00
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Deutsche unterschätzen Aktienfonds

Die Wertentwicklung von Aktienfonds wird von deutschen Anlegern unterschätzt, die von Sparbüchern dagegen überschätzt, so lautet das Fazit der jüngsten Studie des BVI Bundesverband Investment und Asset Management, Frankfurt.

Der Umfrage zufolge erwarten Nicht-Fondsbesitzer nach 20 Jahren durchschnittlich einen Ertrag in Höhe von rund 16.800 Euro aus einer Sparbuch-Einmalanlage von 10.000 Euro. Laut BVI-Angaben liegt der tatsächliche Wert lediglich bei 13.470 Euro. Bei den Erwartungen an die Performance von Aktienfonds ist die Tendenz hingegen umgekehrt, statt des vom BVI veranschlagten tatsächlichen Wertzuwachses von im Schnitt 46.600 Euro, rechnen Anleger, die nicht in Investmentfonds investieren, hier mit weniger als der Hälfte dieses Ertrages.

Dennoch ist die Gesamtentwicklung des Marktes in der Langfristbetrachtung positiv: Die Zahl der Investmentfondsbesitzer in Deutschland hat seit dem Jahr 2000 um über die Hälfte zugenommen. Die zuletzt schwächelnden Aktienfonds sind mit einem Anteil von 63 Prozent am Gesamtaufkommen im Schnitt immer noch am beliebtesten, gefolgt von Mischfonds mit 33 Prozent und Rentenfonds, die 26 Prozent der Anleger im Depot haben.

Die Erhebung stützt sich auf Ergebnisse des Finanzmarktpanels, einer zweimal jährlich vom Nürnberger Marktforschungsinstitut GfK durchgeführten schriftlichen Befragung von 20.000 Haushalten.

Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung betrifft die Vertriebsstrukturen von Investmentfonds. Banken und Sparkassen sind in diesem Bereich weiterhin dominierend. 72 Prozent der Investmentfondsbesitzer erwerben ihre Anteile bei Banken und Sparkassen, lediglich 15 Prozent kaufen direkt bei den Kapitalanlagegesellschaften. Leichte Zuwächse verbuchten die Absätze von Versicherungsvertretern und Fondsshops sowie des Börsenhandels. (hb)

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