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4. November 2008, 00:00
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Nordea vertraut auf Wachstum des Mittelstands

Der schwedische Finanzdienstleister Nordea setzt mit dem Nordea 1 – Emerging Consumer Fund (LU0390857471) auf ein anhaltendes Wachstum in Schwellenländern.

Obwohl die Weltwirtschaft abkühlt, werden sich viele der neuen Marktwirtschaften auch künftig schneller entwickeln als die etablierten Industriestaaten, so Nordea. Bestimmt werde dieses Wachstum durch einen sprunghaften Anstieg des Binnenkonsums, der kaum Anzeichen für eine Abschwächung aufweise. Faktoren wie Abwanderung aus ländlichen Gebieten in die Städte, hohe Sparraten und steigende Einkommen seien die Motoren für die Konsumnachfrage in diesen Ländern. Nach Erhebungen der Weltbank wachse die Mittelschicht in den Wachstumszentren der Schwellenländer pro Jahr um 70 bis 80 Millionen Menschen.

?Eine starke Mittelschicht war vorzugsweise ein Merkmal der Industriestaaten, aber das ändert sich jetzt?, so Fondsmanager Leon Svejgaard Pedersen. ?Millionen von Menschen ziehen in die Städte, und die durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen steigen an. Der Großteil der neuen Mitglieder dieser globalen Mittelschicht wird aus den weltweiten Schwellenländern stammen.?

Der Fonds investiert unter Berücksichtigung eines Top-Down-Ansatzes sowohl in international tätige Konzerne als auch in Unternehmen, die auf die heimischen Märkte ausgerichtet sind. Der Ausgabeaufschlag beträgt bis zu fünf Prozent, die jährliche Managementgebühr 1,5 Prozent. Das Portfolio wird gemäß der Socially Responsible Investment (SRI)-Analysevorgaben der UN verwaltet, gibt Nordea bekannt. (mo)

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