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15. April 2008, 00:00
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Studie: ETFs auf dem Vormarsch

Börsengehandelte Fonds erfreuen sich bei institutionellen Kunden großer Beliebtheit. Mehr als jeder zweite professionelle Anleger in Europa nutzt sogenannte Exchange Traded Funds, kurz ETFs, für die Asset Allocation. Dieses Resultat entstammt einer aktuellen Studie von iShares, der ETF-Tochter von Barclays Global Investors, unter institutionellen Anlegern. Insgesamt wurden 350 Fonds- und Hedgefondsmanager, Verwalter von Pensionsfonds, Vermögensverwalter und Händler in Großbritannien, der Schweiz, den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Italien befragt.

Die Ergebnisse: 57 Prozent der Befragten wenden diese Produkte zur Asset Allocation an. 36 Prozent nutzen ETFs, um ihr Portfolio um ausgewählte Märkte zu ergänzen, während 23 Prozent mit ihnen Core-Satellite-Strategien, also die Aufteilung des Portfolios in Kern- und Nebeninvestments, umsetzen.

Die Nutzung der ETFs ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich. In Deutschland (54 Prozent) herrscht etwa bei der Asset Allocation noch Nachholbedarf gegenüber Großbritannien (75 Prozent), den Niederlanden (74 Prozent) und der Schweiz (65 Prozent). Noch drastischer fallen die Unterschiede bei Core-Satellite-Strategien aus, die in Deutschland nur von neun Prozent der Investoren mit ETFs realisiert werden. Die beliebtesten Anlageregionen: 70 Prozent bilden mit ETFs Positionen in Europa ab, jeweils rund die Hälfte investiert in den USA und in asiatische Märkte.

?Europäische Investoren verstehen immer besser, wie sie ETFs für anspruchsvolle und vielfältige Investmentstrategien nutzen können. Diesen Trend spiegelt die aktuelle Studie eindeutig wider?, sagt Dr. Dirk Klee, Chief Executive Officer der Barclays Global Investors (Deutschland) AG. ?In Zukunft erwarten wir, dass Core-Satellite-Ansätze an Bedeutung gewinnen, da Investoren ETFs zunehmend dazu nutzen, Märkte mit Chancen auf eine Ourtperformance von reinen Marktinvestments zu trennen.? (mr)

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