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2. März 2009, 00:00
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Dekabank untersucht Geschäftsabläufe

Die Dekabank, der zentrale Assetmanager der Sparkassengruppe mit Sitz in Frankfurt, prüft ihre internen Prozessabläufe auf etwaige Fehler im Wertpapierhandel.

Die durch den Vorstand eingeleiteten Untersuchungen räumte ein Dekabank-Sprecher ein, nachdem das ?Handelsblatt? zuvor von eventuellen gravierenden Pflichtverletzungen berichtet hatte. Die Zeitung beruft sich auf Bankenkreise und schreibt von erheblichen Unregelmäßigkeiten gegen Anweisungen des Vorstands bei Transaktionen in Milliardenhöhe. Ein Sprecher des Fondsanbieters habe bestätigt, dass es eine Prüfung durch die Bundesbank gegeben hat, so der Bericht weiter.

Bereits am Freitag hatte die Deka ihren Jahresgewinn für 2008 um 96,4 Millionen Euro auf 71,5 Millionen Euro drastisch nach unten korrigiert. Im Rahmen der Aufstellung des Konzernabschlusses seien “wertaufhellende Informationen berücksichtigt worden, die zu einer niedrigeren Bewertung bestimmter Finanzinstrumente in der Bilanz und damit zu einem verringerten wirtschaftlichen Ergebnis geführt haben”, heißt es in der entsprechenden Deka-Mitteilung. (hb)

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