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5. August 2009, 00:00
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Fidelity setzt mit FBB-Kauf auf unabhängige Berater

Die Fondsgesellschaft Fidelity übernimmt mit der Frankfurter Fondsbank (FBB) die Depotverwaltungs- und Abwicklungsplattform der Sal.-Oppenheim-Tochter BHF-Bank, Frankfurt. Durch den Zukauf will das Kronberger Investmenthaus seine Position im freien Vermittlermarkt ausbauen, nach Angaben des Unternehmens entsteht einer der Top-Drei-Partner für unabhängige Finanzberater in Deutschland.

Obwohl Fidelity mit der hauseigenen Plattform Funds Network bereits in diesem Bereich aktiv ist, wird der Neuerwerb als eigenständiger Geschäftsbereich weitergeführt und weiterhin von den bisherigen Geschäftsführern Peter Nonner und Gerhard Oehne gesteuert.

Die Transaktion soll vorbehaltlich der aufsichts- und kartellrechtlichen Genehmigungen bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die FFB zählt mit etwa 13 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen (Assets under Administration) in rund 750.000 betreuten Depots zu den führenden Fondsabwicklern Deutschlands. Das Institut mit Vollbanklizenz agiert als Partner für Vertriebe und deren Privatkunden, institutionelle Kunden, Kapitalanlagegesellschaften und Banken.

Das Geschäftsmodell zielt vor allem auf ungebundene Finanzvermittler. Sie bekommen über Plattformen dieser Art Zugang zu Produkten verschiedener Anbieter und nutzen sie, um Fonds in der Beratung einzusetzen und diese in nur einem einzigen Depot pro Kunde zu verwalten. (hb)

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