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16. Juni 2009, 00:00
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Monega bringt Behavioral-Finance-Fonds

Der HSH Strategy Sentiment LS (DE000A0NGFG4) der Monega Kapitalanlagegesellschaft, Köln, wird nach den Erkenntnissen der Behavioral-Finance-Theorie gemanagt und verspricht Erträge in jeder Marktphase. Beraten wird der Fonds von der HSH Nordbank.

?Die Erkenntnisse, die mittlerweile über die Wirkungsweise von Finanzmärkten vorliegen, stellen ein Umfeld dar, in dem Behavioral-Finance-Ansätze zunehmend gefragt sind?, erläutert Bernhard Fünger, Geschäftsführer der Monega KAG. Ertragsziel ist es, langfristig bei begrenztem Risiko eine Rendite von jährlich 400 Basispunkten über dem 1-Monats-Euribor zu erzielen. Derzeit entspricht dies einem angestrebten Mehrwert von circa fünf Prozent per annum. Hierfür verfolgt der Fonds eine quantitative Anlagestrategie nach börsenpsychologischen Grundsätzen der Behavioral-Finance-Theorie.

Das Vorgehen: Statt Märkte fundamental oder charttechnisch zu beurteilen, analysiert die HSH Nordbank die Stimmungslage der Marktteilnehmer auf Basis von Sentiment-Indikatoren und leiten hieraus Kauf- und Verkaufssignale ab. Identifiziert werden Trendphasen, in die prozyklisch investiert wird, sowie Phasen der Übertreibung, in denen antizyklisch Handelspositionen gegen den Markttrend aufgebaut werden. Das Modell kann über Futures im europäischen Aktien- und Rentenmarkt long und short gehen und wird erstmals in einen Publikumsfonds eingesetzt. ?Neuartig an dem Fonds ist die Kombination aus börsenpsychologischen Grundsätzen und Absolute-Return-Ansatz mit asymmetrischem Rendite-Risiko-Profil?, erklärt Dr. Mathias Werner, verantwortlicher Fondsmanager bei der HSH Nordbank. ?Die wenigen Behavioral Finance-Fonds, die bisher am Markt sind, verfolgen in der Regel Benchmark-orientierte Ansätze.?

Der Ausgabeaufschlag beträgt fünf Prozent. Anleger zahlen jährlich 1,2 Prozent Verwaltungsvergütung und eine Performance Fee von 20 Prozent auf den erzielten Mehrwert jenseits von 1-Monats-Euribor plus 200 Basispunkte. (mr)

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