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22. Oktober 2009, 00:00
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Morningstar: Bis Jahresende verschwinden 4.000 Fonds

Die Konsolidierung im europäischen Fondsmarkt nimmt Fahrt auf. Das Analysehaus Morningstar hat ermittelt, dass europaweit bereits bis zum dritten Quartal 3.000 Fonds geschlossen, aber nur 1.500 neu aufgelegt wurden.

Bis Jahresende geht das Unternehmen von weiteren 1.000 Fondsauflösungen aus. Das würde bedeuten, dass die Anzahl zugelassener Produkte – Anfang des Jahres waren 38.000 Fonds in der Morningstar-Datenbank gelistet – um rund fünf Prozent schrumpft.

Investoren aufgepasst!

Zwar begrüßen die Marktanalysten die Bereinigung der umfangreichen Angebotspaletten von Fonds mit geringen Volumina. Allerdings sollten Investoren einiges beachten: So kann eine Fondsschließung oder –fusion bei einer Neuanlage zu Steuernachteilen führen, wie die Morningstar-Experten zu bedenken geben.

Zudem raten die Analysten Anlegern bei einer Zusammenlegung darauf zu achten, dass die Investmentstrategie – zum Beispiel regionale Aufteilung oder Stil – und das Risikoprofil mit denen des sich auflösenden Fonds übereinstimmen. Auch sollten die laufenden Kosten eines neuen Fonds nicht höher liegen als die des alten. (hb)

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