Anzeige
22. Oktober 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Morningstar: Bis Jahresende verschwinden 4.000 Fonds

Die Konsolidierung im europäischen Fondsmarkt nimmt Fahrt auf. Das Analysehaus Morningstar hat ermittelt, dass europaweit bereits bis zum dritten Quartal 3.000 Fonds geschlossen, aber nur 1.500 neu aufgelegt wurden.

Bis Jahresende geht das Unternehmen von weiteren 1.000 Fondsauflösungen aus. Das würde bedeuten, dass die Anzahl zugelassener Produkte – Anfang des Jahres waren 38.000 Fonds in der Morningstar-Datenbank gelistet – um rund fünf Prozent schrumpft.

Investoren aufgepasst!

Zwar begrüßen die Marktanalysten die Bereinigung der umfangreichen Angebotspaletten von Fonds mit geringen Volumina. Allerdings sollten Investoren einiges beachten: So kann eine Fondsschließung oder –fusion bei einer Neuanlage zu Steuernachteilen führen, wie die Morningstar-Experten zu bedenken geben.

Zudem raten die Analysten Anlegern bei einer Zusammenlegung darauf zu achten, dass die Investmentstrategie – zum Beispiel regionale Aufteilung oder Stil – und das Risikoprofil mit denen des sich auflösenden Fonds übereinstimmen. Auch sollten die laufenden Kosten eines neuen Fonds nicht höher liegen als die des alten. (hb)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...