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5. November 2009, 17:35
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Private Banking: Die Topverdiener sitzen in Frankfurt

Im Private Banking ist Frankfurt spitze – zumindest was die Bezahlung angeht. In der Main-Metropole verdienen Bankberater, die sich auf die Reichen und Schönen konzentrieren, im Schnitt 106.000 Euro fix und 39.000 Euro an variablen Zulagen im Jahr, wie die Private-Banking-Studie 2009 der Unternehmensberatung Stephan aus Bad Homburg herausgefunden hat. Eurosack-118x150 in Private Banking: Die Topverdiener sitzen in Frankfurt

Im bundesweiten Durchschnitt sind die jährlichen Fixgehälter innerhalb der letzten zwei Jahre von 92.000 auf 90.000 Euro leicht zurückgegangen. Wesentlich größere Abschläge mussten die Berater bei den variablen Einkommen hinnehmen, sie schrumpften gegenüber 2007 um 32 Prozent von 34.000 auf 23.000 per annum.

Neben Frankfurt sitzen die Topverdiener der Branche in Köln/Düsseldorf und München. Die niedrigsten Einkommen werden dagegen in Berlin erzielt. Dort verdient ein Berater im Schnitt 76.000 Euro fix und 21.000 Euro variabel.

Im Rahmen der Analyse wurden etwa 1.080 Mitarbeiter des Segments Private Banking/Wealth Management befragt, in dem Kunden erst ab einem frei verfügbaren Vermögen von 500.000 Euro beraten werden.

Sind die Vermögensverwalter ihr Geld überhaupt wert? Durchschnittlich betreut ein Private Banker etwa 73 Millionen Euro und akquiriert im Jahr 12,8 Millionen Euro. Damit sank das betreute Volumen in den vergangenen zwei Jahren um 17  Prozent und das akquirierte Volumen im Schnitt um 15  Prozent.

Wie ist es um die Performance bestellt? Auch dort ist der Trend negativ: Der durchschnittliche Ertrag pro Berater liegt bei 680.000 Euro pro Jahr. Das sind 20 Prozent weniger als 2007. Allerdings sind die regionalen Unterschiede groß. So generiert beispielsweise ein Private Banker aus Köln/Düsseldorf im Schnitt einen Jahresertrag von 720.000 Euro, während die Kollegen aus Berlin es lediglich auf 590.000 Euro bringen. (hb)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Nieten in Nadelstreifen. In sehr teuren Nadelstreifen. Trotzdem bleiben sie, was sie sind: Im wesentlichen Nieten.

    Kommentar von Der Finanzschrauber — 6. November 2009 @ 13:49

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