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30. Januar 2009, 00:00
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Produktoffensive bei Franklin Templeton

Mit nicht weniger als fünf neuen Offerten startet die US-amerikanische Fondsgesellschaft Franklin Templeton ins Jahr 2009. Zwei von Dr. Mark Mobius geleitete Portfolios setzen auf das Wachstum aufstrebender Volkswirtschaften.

Der Templeton Frontier Markets Fund investiert in Unternehmen, die in den sogenannten Frontier Markets beheimatet sind. Diese Volkswirtschaften sind auf dem Weg, sich zu einem Schwellenland zu mausern. Das Wachstumspotenzial sei enorm, das Risiko allerdings ebenso, so Mobius.

Zu den Frontier Markets zählen in erster Linie Länder in den Regionen Mittlerer Osten, Afrika sowie Zentral- und Osteuropa, aber auch in Lateinamerika und Asien. Bekannte Beispiele sind beispielsweise Bahrain, Bulgarien, Kasachstan, Nigeria, Pakistan oder Vietnam.

Emerging-Markets-Experte Mobius ist von den Chancen seines neuen Portfolios überzeugt: ?Frontier Markets weisen viele der Merkmale auf, welche die klassischen Schwellenländer einst prominent gemacht haben.? Neben den hohen BIP-Wachstumsraten betont Mobius, dass diese Länder sich unabhängig von anderen Volkswirtschaften entwickeln und so für Sicherheit im Depot sorgen sollen.

Perlensuche in Asien

Sein zweites Neuprodukt ist der Templeton Asian Smaller Companies Fund. Zum Anlageuniversum gehören Gesellschaften, die einen wesentlichen Teil ihrer Geschäftstätigkeit in Asien haben. Wirklich klein fallen die Investitionsobjekte allerdings nicht aus: Bevorzugt werden Unternehmen, deren Marktkapitalisierung unter zwei Milliarden US-Dollar liegt.

Global legt dagegen der Franklin World Perspectives Fund an. Das Portfolio ist eine Kombination verschiedener Franklin-Templeton-Fonds. So fließt die Aktienauswahl verschiedener Manager in einen gemeinsamen Fonds ein. Als Benchmark dient der MSCI All Country World Plus Frontier Markets Index.

Die übrigen zwei Angebote, der Franklin Euroland Core Fund als auch der Franklin Mutual Euroland Fund, investieren in Gesellschaften, die in den Mitgliedsländern der Europäischen Währungsunion angesiedelt sind. Ersterer wird von Uwe Zöllner gemanagt, den anderen übernimmt Philippe Brugere-Trelat.

Neben dem Ausgabeaufschlag von bis zu 5,25 Prozent kostet die Verwaltung der Fonds den Anleger jeweils 1,5 Prozent jährlich. Die Management Fee des Frontier Market liegt allerdings bei 2,1 Prozent per annum, die des Asian Smaller Companies bei 1,85 Prozent. (mr)

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