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19. August 2009, 00:00
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Schwellenland-Anleihen bleiben begehrt

In den Emerging Markets emittierten Regierungen und Unternehmen in der ersten Jahreshälfte 2009 Rentenpapiere mit einem Volumen von 79 Milliarden US-Dollar. Allein im Juli kamen neun Milliarden US-Dollar an Staatsanleihen hinzu.

Dei Anleger nähmen die neuen Papiere gut auf, da „sie davon ausgehen, dass krisengeschüttelte Länder mit Hilfe der Konjunkturprogramme, Leitzinssenkungen und nicht zuletzt der Ankündigung von bis zu 750 Milliarden US-Dollar neuer Mittel des Internationalen Währungsfonds IWF die weltweite Rezession überstehen dürften“, erklärt Helene Williamson, Leiterin Emerging Debt bei der britischen Fondsgesellschaft F&C und Fondsmanagerin des F&C Emerging Markets Bond.

Argentinien-Bonds prosperieren

„Der Erfolg der letzten Neuemissionen zeigt deutlich, wie stark und wie schnell das Anlegervertrauen wieder zurückgekehrt ist, seit im Februar der Versuch Mexikos einer vollständigen Platzierung von Anleihen mit Laufzeit 2030 gescheitert war“, erklärt Williamson. In Kolumbien etwa waren es zwei Milliarden US-Dollar. Anleger mit Anleihen aus Argentinien seien am erfolgreichsten. Dort fielen die Renditeabstände gegenüber US-Staatsanleihen von 1965 Basispunkten im November 2008 auf 916 Basispunkte im Juli 2009.

Der Spread ist aber immer noch dreimal höher als bei brasilianischen Papieren, die 248 Basispunkte höher als US-Staatsanleihen rentieren. Fondsmanagerin Williamson gewichtet Argentienien weiterhin über und ist insgesamt zuversichtlich: „Wir gehen davon aus, dass das Interesse der Anleger an Emerging-Market-Anleihen noch längst nicht abgekühlt ist, weil das Angebot an Staatsanleihen gegenüber den Unternehmensanleihen immer noch vergleichsweise knapp ist.“ (mr)

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