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6. März 2009, 00:00
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UN-Studie: Finanzkrise bedroht bis zu 400.000 Kinderleben

Der globale Finanzcrash stellt eine größere Bedrohung für die Ärmsten der Welt dar, als bislang angenommen: Zwischen 200.000 und 400.000 Kinder könnten laut dem Global Monitoring Report der Vereinten Nationen als Folge der Krise sterben.

Die Ursache liegt den Unesco-Forschern zufolge vor allem in den abstürzenden Rohstoffpreisen und dem massiven Einbruch der Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Diese Entwicklungen führen dazu, dass in den ärmsten Regionen zunehmend Nahrungsmittel fehlen.

Die Wissenschaftler rechnen damit, dass sich das Einkommen der 390 Millionen ärmsten Afrikaner um etwa 20 Prozent reduzieren wird. Es sei zudem zu erwarten, dass die reichen Länder ihre Hilfen zurückfahren, weil sie selbst viel Geld aufwenden müssen, um der Wirtschaftskrise zu begegnen, so die Studie. (hb)

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