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20. Juli 2009, 00:00
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Union Investment kämpft sich aus dem Absatzsumpf

Union Investment, die Fondsschmiede der Volks- und Raiffeisenbanken, hat im ersten Halbjahr 2009 Neumittel von 3,8 Milliarden Euro und Netto-Zuflüsse von 734 Millionen Euro im Publikumsgeschäft verbucht. Insgesamt erhöhten sich die Assets under Management seit Jahreswechsel von 144 auf 151 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilt. Darin sind allerdings auch die in Spezialfonds für institutionelle Investoren verwalteten Gelder enthalten.

Zum Vergleich: In den ersten sieben Monaten des Vorjahres sammelte Union netto 5,7 Milliarden Euro bei Privatanlegern ein und verwaltete per Ende Juli 2008 insgesamt Anlagen im Wert von 167 Milliarden Euro.

Anlegergeld floss in der ersten Jahreshälfte 2009 vor allem offenen Immobilienfonds des Anbieters zu (1,4 Milliarden Euro). Zudem sieht sich Union mit 1,74 Millionen Kunden im Altersvorsorgegeschäft gut aufgestellt.

“Wir gewinnen trotz Krise weiterhin Tag für Tag 400 Neukunden”, erklärt Vorstandschef Dr. Rüdiger Ginsberg. Mit einem Anteil von 71 Prozent bei fondsgebundenen Verträgen sei man zudem der größte Anbieter von Riester-Produkten in Deutschland.

Auch im Bereich wertgesicherter Fonds beansprucht Union die Marktführerschaft für sich. Insgesamt zwölf Milliarden Euro verwaltet das Unternehmen (davon acht in Garantiefonds) und bringt es damit laut eigenen Angaben auf einen Marktanteil von 37 Prozent. (hb)

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